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Süddeutschland – Seite 2 – rainbird-ao
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04 Nov.

wdw 26.6. – 2.7.2006

wdw_thu 28.06.2006 In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bildeten sich schwere Gewitter. Diese brachten nicht nur ergiebigen Regen mit mehr als 70 mm innerhalb von 12 Stunden. Es kam auch zu schwerem Hagelschlag. Die Hagelkörner, von denen so einige noch dazu scharfe Kanten hatten, erreichten Größen von bis zu 7 cm, an einigen Orten bildete sich eine Eisdecke von 30 cm.
wdw_rain 30.06.2006 Ergiebige Regenfälle gab es in den letzten Tagen entlang der Ostküste Kanadas und der USA. Teilweise fiel Regen über mehrere Tage hinweg. In Washington beispielsweise hatten die Niederschläge bereits in der Vorwoche eingesetzt. Andere Stationen verzeichneten aber auch an einem Tag sehr viel Niederschlag wie in Binghampton (New York) mit 100 mm. Es wurden verbreitet schwere Überschwemmungen ausgelöst.
wdw_sun 02.07.2006 Bei sonnigem Wetter und Temperaturen knapp unter 30°C wurde am 1.7. in Strasbourg die Tour de France gestartet, die damit das vorherrschende Wetter der noch laufenden Fußball-WM übernahm. In weiten Teilen West-, Mittel- und Südeuropas war das Wetter ähnlich. Insbesondere im Westen war es auch sehr heiß, in Spanien und Südfrankreich wurden Temperaturen um 35°C gemessen, in England wurde die 30°C-Schwelle am 2.7. verbreitet überschritten.
wdw_rain 02.07.2006 Im Südosten Europas und in der Türkei hat es starke Niederschläge gegeben, die schwere Überschwemmungen ausgelöst haben. Innerhalb von 24 Stunden sind in Constanta 76 mm gefallen, weiter südlich, in Burgas, waren es sogar 120 mm.
wdw_ts 02.07.2006 Der Tropische Sturm ‚Jelawat‘ entwickelte sich am 27.6. im Südchinesischen Meer westlich der Philippinen. ‚Jelawat‘ zog unter leichter Verstärkung nach Nordwesten und streifte die chinesische Insel Hainan, bevor er sich wieder zum Tief abschwächte und bei Maoming an Land ging.
Am 30.6. bildete sich östlich der Insel Palau (in der Nähe des Marianengrabens) der Tropische Sturm ‚Ewiniar‘. Er zog bis zum 2.7. bei gleichzeitiger Verstärkung nach Nordwesten.

 

06 Sep.

wdw 14.4. – 20.4.2008

wdw_cold 15.04.2008 Frühling in Westsibirien bedeutet auch extreme Temperaturschwankungen. In Kolyvan am Ob (35 km nördlich von Nowosibirsk und  etwa der gleiche Breitengrad wie Bornholm) wurden am 14.4. noch 18,4°C als Höchstwert erreicht – am nächsten Tag waren es nur noch -3,4°C. In der Nacht hatte es sich auf -7,1°C abgekühlt.
wdw_snow 16.04.2008 In Süddeutschland hat sich der Winter nochmal von seiner schönen Seite gezeigt. Die Schneefallgrenze sank unter 800 Meter, so dass auch die Mittelgebirge eine – meist dünne – Schneedecke erhielten. Der Feldberg im Schwarzwald legte in 24 Stunden um 14 cm auf insgesamt 50 cm zu.
wdw_cold 20.04.2008 An der Georg-von-Neumayer-Station (Antarktis) ist es ziemlich kalt geworden. In der letzten Woche stieg die Temperatur kaum einmal über -15°C. Am 19.4. sank sie dann bis nahe -30°C, einen Tag später dann bis auf -33,5°C.
wdw_hot 20.04.2008 Sehr heiß ist es dagegen im Norden Sudans. Messwerte liegen aus diesem Land hauptsächlich von den Städten entlang des Nils vor. Dort konnte die Temperatur auf Werte um 44°C steigen. In Dongola (knapp 100 km südlich des 3. Katarakts) wurden sogar 45,5°C gemessen – der absolute Höchstwert (1961 – 90) für diese Station liegt nur wenige Zehntel darüber.
wdw_ts 19.04.2008 Am 15.4. entstand über dem Südchinesischen Meer (etwa 250 km westlich der Philippinen) der Tropische Sturm ‚Neoguri‘. Er zog unter Verstärkung nach Nordwesten und wurde am nächsten Tag zum Taifun. ‚Neoguri‘ zog jetzt nach Norden, parallel zur vietnamesischen Küste, aber mehr als 300 km von dieser entfernt. In der Nacht zum 18.4. erreichte ‚Neoguri‘ seine maximale Stärke (knapp 3) und streifte am Tag die Insel Hainan. Am späten Abend ging ‚Neoguri‘ bei Yangjiang (etwa 200 km westlich von Hongkong) mit starken Regenfällen an Land, wo er sich rasch abschwächte.

Gut 600 km westlich der nördlichsten Insel von Vanuatu im Südpazifik entwickelte sich am 18.4. der Tropische Sturm ’27p‘. Dieser behielt seine Stärke (und bekam keinen ‚richtigen‘ Namen) und zog mehr oder weniger nach Südosten, zwischen Vanuatu und Neukaledonien hindurch. Bereits am nächsten Tag schwächte sich ’27p‘ wieder zu einem Tief ab.