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Ostsibirien – Seite 2 – rainbird-ao
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12 Okt.

wdw 8.1. – 14.1.2007

wdw_rain 09.01.2007 Sehr viel Niederschlag fällt zur Zeit in Madagaskar. Am 8. und 9.1. wurden 24-stündige Regenmengen zwischen 120 und 190 mm gemessen (ohne dass ein Wirbelsturm unterwegs war). In Maintirano waren es knapp 150 mm. „Dank“ des Zyklons ‚Clovis‘ waren bereits in der Vorwoche an zwei Tagen 527 mm gefallen. Insgesamt sind es im Januar bereits mehr als 1000 mm. Durchschnittlich werden dort etwa 360 mm gemessen.
wdw_hot 10.01.2007 Die letzten beiden Tage wurde sehr milde Luft nach Mittel- und Osteuropa geführt. In Mitteleuropa kletterte das Quecksilber auf Werte zwischen 12° und 15°C. An der Nordsee wurden zwar nur Werte um 11°C erreicht, dass reichte aber, um alte Höchstmarken zu übertreffen. In Osteuropa lag die Höchsttemperatur bei 8°  – 11°C und damit ebenfalls im Extrembereich für den Januar.
wdw_storm 11.01.2007 Das Orkantief ‚Franz‘ hat die extrem milde Witterung in Mitteleuropa etwas rüde unterbrochen. Hier – wie auch schon in Westeuropa – gab es anhaltend starken Wind mit schweren Sturmböen, an den Küsten und auf den Berggipfeln war es noch heftiger. So meldete der Brocken am Abend auch Gewitter – bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 90 km/h (Windstärke 10). Die Spitzenböen erreichten mit mehr als 170 km/h fast die doppelte Geschwindigkeit. Spitzenreiter mit 187 km/h war diesmal der Wendelstein.
wdw_cold 11.01.2007 In Nordostsibirien ist es richtig kalt geworden. Ojmjakon meldete am 9.1. und am 11.1. ein Minimum von -60°C. Bereits seit 20 Jahren liegt das jeweilige absolute Minimum für Januar zwischen -57°C und -61°C, auch wenn der Monat insgesamt eher „mild“ war. Bei gering bewölktem Himmel war es am 9.1. in Ojmjakon nicht nur sehr kalt, sondern es konnte auch das hübsche Phänomen des Polarschnees beobachtet werden.
17 Juni

wdw 5.11. – 11.11.2007

wdw_hot 09.11.2007 Der Winter hat in der nordostsibirischen Stadt Verchojansk längst Einzug gehalten, aber kleine ‚Wärme’schübe kommen dennoch vor. Bereits am 8.11. war es mit ca. -16°C nur mäßig kalt. Am Abend näherte sich dann ein Tief, der Wind frischte auf und in nur 6 Stunden stieg die Temperatur auf -0,8°C an. Die Erwärmung kam dann fast zum Erliegen, brachte aber am 9.11. einen Höchstwert von genau 0,0°C. Am nächsten Tag war die Kaltfront durch und die Temperatur begann deutlich zu sinken.
wdw_storm 09.11.2007 Anfang der Woche brachte das Sturmtief ‚Stefan‘ dem Bereich der Nordsee schwere Sturmböen, dann sagte Mitte der Woche der Ex-Hurrikan ‚Noel‘ noch schnell in West-, Mittel- und Nordeuropa auf ähnliche Weise ‚Guten Tag‘.  Am 8.11. schließlich kam mit ‚Tilo‘ ein klassisches Orkantief daher. Auf den Britischen Inseln gab es schwere Sturmböen, in Schottland, auf den Shetlands und in Südnorwegen wurden auch Orkanböen registriert. Spitzenreiter waren Fair Isle (Shetland) und Utsira (Norwegen) mit rund 150 km/h. Am 9.11. wehte der Wind dann auch in Mitteleuropa kräftig und bis weit ins Binnenland gab es Sturmböen. Orkanböen blieben jedoch auf die Nordseeküste sowie Mittelgebirgsgipfel und Alpen beschränkt.
wdw_snow 11.11.2007 In höheren Lagen Deutschlands ist der erste Schnee ja schon lange gefallen, aber das Orkantief ‚Tilo‘ sorgte zusammen mit seinem Nachfolger ‚Urs‘ für winterliche Landschaften auch im Flachland. Am 9.11. gab es westlich und südlich der Elbe verbreitet Schnee und Schneeschauer, die aber erst in Süddeutschland zur Ausbildung einer Schneedecke führten. Am nächsten Tag zog ein Schneefallgebiet über Brandenburg hinweg, das von Graupel- und Hagelgewittern begleitet wurde. Die Körner haben einen Durchmesser von 1 cm erreicht. Besonders der Schnee führte auf Wiesen und Dächern selbst in der Berliner Innenstadt zu einer Schneedecke, was auch die Fans der ‚Sportschau‘ bewundern durften, da sich bei der Partie Hertha-Hannover (1:0) niemand fand, der mit der Rasenheizung umgehen konnte. Am 11.11. zog dann ‚Urs‘ die Elbe entlang und brachte dort und östlich davon verbreitet Schnee, der auch im Flachland einige Stunden liegen blieb und Schneehöhen von bis zu 7 cm (Görlitz) hervorbrachte. In den Mittelgebirgen und den Alpen gab es sehr große Neuschneemengen (teilweise trotz zwischenzeitlichen Tauwetters). Innerhalb von 60 Stunden wuchs die Schneedecke bis zum 11.11. abends auf den nördlichen und östlichen Mittelgebirgsgipfeln um 40 bis 50 cm, auf der Zugspitze um 90 cm an. Dort wurde eine Gesamtschneehöhe 170 cm gemessen.
wdw_cold 11.11.2007 In Eureka in Nordost-Kanada ist es sehr kalt geworden. Am 5.11. stieg die Temperatur noch auf -29,2°C, in den Tagen danach wurden nur noch Höchstwerte um -37°C gemessen. Die Tiefstwerte lagen unter -40°C, am kältesten wurde es am 10.11. mit -42,4°C. Außer am 5.11. waren die Tage damit um etwa 9°C zu kalt. Die Schneehöhe wird mit nur 9 cm angegeben.
wdw_ts 11.11.2007 Nach der Überquerung der philippinischen Insel Luzon änderte der Taifun ‚Peipah‘ im Südchinesischen Meer am 5.11. seinen Kurs auf Nordwest, schwächte sich zum Sturm ab und verringerte deutlich seine Zuggeschwindigkeit. Bereits am nächsten Tag verstärkte sich ‚Peipah‘ erneut zum Taifun und änderte auch seinen Kurs wieder zurück nach Westen. Er zog aber weiterhin nur langsam. Erst im Lauf des 7.11. beschleunigte ‚Peipah‘ wieder, drehte auf südwestlichen Kurs, schwächte sich aber so stark ab, dass er ab dem 8.11. nur noch als Tief geführt wurde.
Genau auf dem 10. Breitengrad und zwischen den Inseln Little Andaman und Car Nicobar hat sich im Golf von Bengalen am 11.11. der Tropische Sturm ‚Sidr‘ entwickelt. Die beiden Inseln sind je etwa 100 km vom Sturmzentrum entfernt. ‚Sidr‘ bewegt sich derzeit langsam unter leichter Verstärkung nach Westnordwest.

 

17 Juni

wdw 1.10. – 7.10.2007

wdw_thu 04.10.2007 Heftige Unwetter haben in den ersten Oktobertagen Spanien heimgesucht. Immer wieder kam es zu Schauern und Gewittern, bei denen wie in Alicante innerhalb von kurzer Zeit mehr als 40 mm gemessen wurden (4.10.). Am gleichen Tag tobte sich ein schweres Gewitter über Mallorca aus. Dabei fielen in Palma 27 mm Regen und von der Insel wurden orkanartige Böen der Stärke 11 gemeldet. Außerdem hat es anscheinend einen Tornado gegeben.
wdw_sun 04.10.2007 Wie so oft in den letzten Jahren kehrte Anfang Oktober der Spätsommer nach Mitteleuropa (zumindest in die Gebiete südlich des Harzes) zurück. Dort stiegen  – wie auch in Nordfrankreich – die Temperaturen auf Höchstwerte um oder über 20°C.  In Südwestdeutschland gab es gebietsweise sogar sonniges Wetter und es wurden Höchstwerte um 25°C gemessen. In Karlsruhe wurde es mit 26,3°C am wärmsten.
wdw_cold 05.10.2007 Typisch für den ostsibirischen Herbst sind starke Temperaturschwankungen von Tag zu Tag. Ein hübsches Beispiel ist die Gegend zwischen Baikal- und Bratsker Stausee. Am 3.10. stieg die Temperatur noch auf Werte über 20°C. Dann wurde von Nordwesten her deutlich kältere Luft herangeführt, wobei es nicht nur zu Regen- sondern auch zu Schneeschauern kam. Am 4.10. wurden aus dem Gebiet Höchstwerte von ca. 4°C gemeldet.
wdw_snow 05.10.2007 Es gibt zwar Gegenden auf der Welt, wo 105 mm innerhalb von 6 Stunden nicht sonderlich ungewöhnlich sind, aber im Fall der Islas Orcadas (Süd-Orkney-Inseln) am Rande des antarktischen Eises überrascht eine solche Meldung (vom 4.10.) schon. Bereits der September war niederschlagsreich, die ersten Oktobertage sind genauso. Seit dem 1.10. sind 247 mm (zum Teil als Schnee) gefallen – der Monatsdurchschnitt liegt bei knapp 50 mm.
wdw_ts 07.10.2007 Der Tropische Sturm ‚Lekima‘ östlich von Vietnam änderte seinen Kurs am 1.10. kurzzeitig auf Nord-Nordwest und überquerte die Paracelsus-Inseln, verstärkte sich aber erst am 2.10. wesentlich und erreichte das Taifun-Stadium. Dabei schlug ‚Lekima‘ wieder eine mehr westliche Richtung ein und streifte die chinesische Insel Hainan nur. Als Taifun der Stärke 1 erreichte ‚Lekima‘ mit heftigem Regen bei Dong Hoi die vietnamesische Küste und schwächte sich wieder ab.
Am 1.10. entstand ca. 800 km östlich der philippinischen Hauptinsel Luzon der Tropische Sturm ‚Krosa‘, der sich innerhalb weniger Stunden zum Taifun verstärkte. ‚Krosa‘ zog zunächst langsam
nach Westen, drehte am 2.10. aber mehr auf Nordwest und erhöhte seine Zuggeschwindigkeit. Der Taifun verstärkte sich auch weiter und erreichte am 5.10. seine maximale Stärke 4. Einen Tag später erwischte ‚Krosa‘ nach geringfügiger Abschwächung den Norden von Taiwan. Beim Überqueren der Insel verlor ‚Krosa‘ deutlich an Stärke (und Wasser!) und ging am 7.10. südlich der chinesischen Stadt Wenzhou mit Stärke 1 an Land.
Der Tropische Sturm ‚Juliette‘ in mehr als 800 km Entfernung von der mexikanischen Pazifikküste behielt seinen Nord-Nordwest bei, schwächte sich jedoch schon am 1.10. wieder zum Tief ab.

 

17 Juni

wdw 6.8. – 12.8.2007

wdw_cold 08.08.2007 Große Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht gab es Anfang der Woche im Gebiet um Ojmjakon in Ostsibirien. In Ojmjakon selbst war dieser Gegensatz mit knapp 29 Grad am 8.8. größten, einem Minimum von -1,8°C stand ein Maximum von 26,6°C gegenüber. Am kältesten ist es jedoch zwei Tage vorher geworden: Die Temperatur sank am 6.8. auf -4,8°C – Anfang August ist das auch für diese Gegend ein sehr niedriger Wert.
wdw_rain 09.08.2007 Der ehemalige Tropische Sturm ‚Chantal‘ hatte sich nach seiner Umwandlung in ein außertropisches Tief auf den Weg nach Europa gemacht. ‚Chantal‘ bevorzugte den Norden und zog in Richtung Spitzbergen, wo dann auch (für dortige August-Verhältnisse) ergiebiger Niederschlag fiel. Am 8.8. wurden von der Station Ny-Alesund 5 mm und am 9.8. dann 20 mm gemeldet, womit bereits etwas mehr als der durchschnittliche Niederschlag für den gesamten Monat gefallen ist.
wdw_rain 11.08.2007 Zum wiederholten Male in diesem Jahr ist es in Mitteleuropa zu Unwettern mit sehr viel Niederschlag gekommen. Teile des Havellandes (westlich von Berlin) sind ja schon seit Wochen eher eine Morast- und Seenlandschaft, die auch in dieser Woche mit Wasser gefüttert wurde. Trotz einer überschwemmten Berliner U-Bahn-Station war das Wetter in dieser Gegend aber noch vergleichsweise harmlos: Im Bergischen Land fielen am 6.8. verbreitet 30 – 40 mm Regen innerhalb von kurzer Zeit, in der Folge liefen Bäche (und ein Freibad) über. An den nächsten Tagen regnete es von Norditalien bis zur Nord- und Ostseeküste anhaltend und ergiebig, viele 24-stündige Regenmengen bewegten sich zwischen 30 und 70 mm. In Mailand fielen an 2 Tagen mehr als 300 mm, davon knapp 150 mm in nur 12 Stunden. In der Schweiz kam es besonders in den Kantonen Bern und Freiburg verbreitet zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Ende der Woche erwischte es dann Fehmarn und Umgebung. Im östlichen Teil der Insel fielen sogar mehr als 175 mm (in 24 Stunden) – etwa das dreifache der durchschnittlichen Augustmenge. Auch dort gab es Überschwemmungen. Aus mehreren Gebieten wurden in dieser Woche auch Sturmschäden durch Gewitterböen gemeldet.
wdw_rain 11.08.2007 Weiterhin heftig waren die Monsunniederschläge dieser Woche in Asien. Hohe Regensummen (sowie Überschwemmungen und Erdrutsche) wurden aus einem Gebiet zwischen Pakistan und der Koreanischen Halbinsel gemeldet. In Karachi fielen 132 mm (10.8.), im nicht allzu weit entfernten Surat (Indien) waren es drei Tage vorher 200 mm. Ähnliche Werte wurden aus Vietnam, Laos, China und den Philippinen gemeldet. Außerdem gab es eine Reihe von 48- bzw. 72-stündigen Meldungen über mehr als 250 mm Niederschlag, besonders aus Nordkorea.
wdw_ts 12.08.2007 Der Tropische Sturm ‚Pabuk‘ westlich der Marianen-Inseln zog unter Verstärkung nach West-Nordwest, später nach Westen und erreichte am 7.8. nicht nur das Taifun-Stadium, sondern auch die Südspitze von Taiwan. ‚Pabuk‘ entwickelte sich nicht weiter, sondern schwächte sich wieder zum Sturm ab, behielt seinen Westkurs aber bei. Am 9.8. erreichte er bei Hongkong das Festland und wandelte sich schnell in ein (niederschlagsreiches) Tief um.
Am 8.8. bildete sich ca. 300 km südöstlich von Taiwan der Tropische Sturm ‚Wutip‘. Er verstärkte sich zwar noch ein wenig, erreichte aber schon am nächsten Tag Taiwan und schwächte sich nach seinem Landgang rasch zum Tief ab.
Etwa 1200 km östlich der philippinischen Insel Luzon hat sich am 12.8. der Tropische ‚Sepat‘ entwickelt, der sich an diesem Tag noch nicht verstärkte und nahezu ortsfest war.
Ungefähr an der gleichen Stelle wie sein Vorgänger ‚Erick‘ ist am 8.8. im östlichen Pazifik der Tropische Sturm ‚Flossie‘ entstanden. ‚Flossie‘ zog zunächst nach Westen und verstärkte sich am 10.8. zum Hurrikan. Einen Tag später änderte sich der Kurs etwas mehr auf West-Nordwest. ‚Flossie‘ hatte am 12.8. die Stärke 4 und zieht in Richtung Hawaii.