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| Im Westen Argentiniens fand in dieser Woche das Radrennen Tour de San Luis (ca. 300 km südwestlich von Cordoba) statt. Die erste Etappe war dabei ausgesprochen unfreundlich: Gewitter, Regen, Wind und Hagel. 30 km nach dem Start der 1. Etappe in San Luis musste das Rennen auch kurz wegen des eiswürfelgroßen Hagels unterbrochen werden. Die Wetterstation in San Luis registrierte bei dem Gewitter zwar nur 4 mm, die Temperatur lag aber auch nur bei 18°C - am Tag vorher waren noch fast 30°C erreicht worden. Gewonnen hat die Etappe übrigens F. Chicchi. | |
| Auf den Fiji-Inseln ist jetzt, im Südsommer, Regenzeit. Aber auch tropische Unwetter müssen erst einmal den Regenmesser treffen, um Bildern von Überflutungen wie in Nadi (heißt auch Nandi) eine Wassermenge zuordnen zu können. Am 23.1. fielen dort 174 mm, einen Tag später waren es 225 mm und am 25.1.kamen noch 180 mm hinzu. Anders ausgedrückt waren es 779 mm an drei Tagen. Der Schnitt für Januar liegt bei 300 mm. | |
| Eigentlich war das Wetter in der ersten Wochenhälfte im Bereich des äquatorialen Westafrika ziemlich friedlich, was den Niederschlag angeht. Schauer mit oder ohne Gewitter können natürlich immer auftreten. Einer davon wollte am Abend des 25. Januar das Africa-Cup-Spiel Äquatorial-Guinea - Senegal (Endstand 2-1) gucken und hat ziemlich übertrieben. Es gibt keine Messwerte (vielleicht reiche ich im Februar die Satellitenwerte nach), aber das Stadion in Bata wurde voll getroffen. Die Veranstalter hatten erhebliche Mühe, wenigstens soviel Wasser vom Platz zu kriegen, dass angepfiffen werden konnte - es platschte trotzdem bei jedem Schritt. | |
| Heiße Tage in Jakutien - zumindest im Vergleich mit den Normalwerten. An den letzten drei Tagen lagen die Abweichungen vom Durchschnitt (1971 - 2000) zwischen 20° und 31°C (Ust-Maja)! In Berlin würde das für einen Heißen Tag reichen... In Jakutien bleiben die Höchstwerte dagegen unter dem Gefrierpunkt. Mit -11,5°C am 26. Januar wurde in Jakutsk ein sehr hoher Wert für die Jahreszeit erreicht, in Ust-Maja rund 350 km südöstlich davon reichte es für einen neuen Rekord (bisher -5,8°C): Die Temperatur an der mehr als 100 Jahre alten Station stieg am 25.1. auf -5,7°C, sank nachts nur auf -9,9°C ab (ebenfalls ein extrem hoher Wert) und stieg am 26.1. dann auf -5,5°C. | |
| Auf der Zugspitze hat es in diesem Monat munter weitergeschneit. Am 1.1. wurden noch 263 cm Schneehöhe gemessen, am 23.1. waren es morgens dann schon 405 cm. Bis zum nächsten Tag schneite es schon ganz ordentlich und es kamen 35 cm hinzu. Die folgenden 24 Stunden brachten dann gleich 60 cm Neuschnee, so dass am Morgen des 25.1. eine Gesamtschneehöhe von 500 cm gemessen wurde. Ebenfalls heftige Schneefälle wurden in Bulgarien und Rumänien verzeichnet. Während Bulgarien außer an höher gelegenen Stationen am 25.1. nur an wenigen Orten eine Schneedecke meldete, war das Land am 27.1. selbst an der Schwarzmeerküste eingeschneit, die Neuschneemengen lagen zwischen 3 und 30 cm. In Rumänien lag am 25.1. zwar schon verbreitet eine zumindest dünne Schneedecke, die aber bis zum 26.1. besonders im Süden deutlich anwuchs. Voll getroffen wurde Craiova: Dort fielen zwischen dem 25. und 26. Januar 54 cm Neuschnee, davon 40 cm in nur 12 Stunden. Die Gesamtschneedecke hatte eine Höhe von 60 cm. |
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des 'Wetters der Woche' aus den Jahren 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und 2012.
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