13 Okt

wdw 19.3. – 25.3.2007

wdw_rain 20.03.2007 Für die Jahreszeit recht ergiebige Niederschläge gab es am 20.3. in Thailand. Dort ist noch keine Regenzeit, aber mit 24-stündigen Mengen zwischen 50 und 100 mm wurden (wie in Sattahip) die Mittelwerte vom März teilweise bereits übertroffen. Die Schwankungsbreite ist in diesem Gebiet allerdings sehr hoch.
wdw_snow 24.03.2007 Der kalendarische Frühlingsbeginn hat zunächst einmal Winterwetter gebracht. Anfang der Woche schneite es bereits in der Südhälfte Deutschlands sowie in Österreich teilweise recht ergiebig. In Kärnten fielen mehr als 30 cm Neuschnee in 24 Stunden, auf der Zugspitze hat sich die Schneedecke am 21.3. mit 140 cm innerhalb von 48 Stunden auf 325 cm erhöht. In der zweiten Wochenhälfte zog der Norden nach – selbst im Flachland fiel der Niederschlag teilweise als Schnee und konnte eine bis zu 13 cm hohe Schneedecke erzeugen (Lindenberg am 22.3.). Richtig kalt war es bei diesem Wintereinbruch meist nicht. Außer in Lagen oberhalb von 500 m lag die Höchsttemperatur i.A. deutlich über dem Gefrierpunkt. Am 22.3. stieg die Temperatur im Dreieck Kassel-Bayreuth-Lindenberg dann auch im Flachland nur bis 1°C. Von den Alpen und den Gipfellagen der Mittelgebirge abgesehen, gab es auch nachts nur leichten Frost.
wdw_rain 24.03.2007 Das gleiche System, das in Mitteleuropa für eine winterliche Episode gesorgt hat, hat auch dem zentralen Mittelmeergebiet ergiebigen Niederschlag mitgebracht, der teilweise als Schnee fiel. Am 19.3. und 20.3. fielen in Italien und Slowenien um 50 mm/24 Std., in Niksic (Montenegro) waren es mehr als 100 mm. In Ljubljana (Slowenien) erhöhte sich die Schneedecke dabei um rund 25 cm. In der zweiten Wochenhälfte war dann auch der Osten dran: Aus Griechenland und der Türkei wurden sogar 24-stündige Mengen von mehr als 100 mm gemeldet.
wdw_cold 25.03.2007 In Alaska hat sich die sehr kalte Witterung größtenteils fortgesetzt. Meist ist es um mehr als 8 Grad zu kalt. In Bettles z.B. lag die Tagesmitteltemperatur statt bei -14°C bei -29°C. Nur im Südosten hat sich überdurchschnittliches mildes Wetter durchgesetzt – passenderweise seit dem 21.3., an diesem Tag (aber auch nur an diesem) wurden auch in Fairbanks und Barrow höhere Werte als üblich gemessen.
wdw_ts 25.03.2007 Am 25.3. hat sich 500 km nordwestlich der australischen Nordwestküste der Tropische Sturm ‚Kara‘ gebildet, der unter leichter Verstärkung nach West-Südwest zieht.
06 Sep

wdw 28.4. – 4.5.2008

wdw_rain 28.04.2008 Jahreszeitlich durchaus im Soll werden aus Thailand kräftige Niederschläge gemeldet. An einigen Stationen wurde das Messgerät so gut getroffen, dass schon die Tagessummen den maximalen Niederschlag für den gesamten April (1961 -1990) erreicht haben. So liegt dieses Maximum z.B. in Khon Kaen bei 140 mm. Allein am 28.4. fielen 132 mm, davon 112 mm in nur 12 Stunden.
wdw_rain 29.04.2008 In Bolivien dagegen endet die Regenzeit. Allerdings noch einmal mit kräftigem Niederschlag, der an mehreren Stationen Tagessummen von mehr als 100 mm brachte. In Santa Ana fielen 117,5 mm – im gesamten Monat fallen durchschnittlich (1950 -1979) gut 130 mm.
wdw_hot 29.04.2008 Eine Luftmassengrenze, die sich über viele Stunden nur langsam in Richtung Osten bewegte, hat u.a. in Brandenburg und Berlin für einen starken Temperaturgegensatz gesorgt. In Berlin lagen die Höchstwerte systematisch im Osten etwa 2 Grad höher als im Westen. In Brandenburg wurden in Wiesenburg im Südwesten nur 13,6 °C erreicht, an der Oder bei Sonnenschein waren es um 22°C (Angermünde, Frankfurt).
wdw_cold 03.05.2008 Der Mai beginnt in Alaska weitgehend wie der April endete – deutlich zu kalt. Im Gebiet von Nome gab es Dauerfrost, die Mittelwerte der Temperatur lag zwischen 5° und 10° unter dem Durchschnitt. Der Schnee liegt dort noch mehr als 60 cm hoch.
wdw_ts 03.05.2008 Am 27.4. bildete sich im Golf von Bengalen, etwa 600 km östlich der indischen Stadt Madras, der Tropische Sturm ‚Nargis‘. Dieser verstärkte sich bereits am nächsten Tag zum Zyklon, erreichte am 29.4. auch kurzzeitig die Stärke 2, bewegte sich aber nur sehr langsam Richtung Nord bis Nordost. Am 30.4. konnte ‚Nargis‘ seinen Zyklon-Status nur mit Mühe halten, bewegte sich aber zügiger nach Ost-Nordost. Am 1.5. änderte ‚Nargis‘ seinen Kurs auf Ost und verstärkte sich auch wieder erheblich. Etwa 170 km westlich der Küste von Myanmar erreichte ‚Nargis‘ am 2.5. seine maximale Stärke 3. Der Zyklon schwächte sich nur wenig ab und traf noch am gleichen Tag auf die Küste. ‚Nargis‘ verlor jetzt zwar rasch an Kraft, erreichte aber die Millionenstadt Yangon noch als Zyklon, bevor er sich dann doch abschwächte und als Tief mit schweren Niederschlägen in den Norden Thailands zog. Nach Medienberichten sind mehrere 10000 Menschen ums Leben gekommen.