19 Nov

wdw 5.12. – 11.12.2005

wdw_rain 07.12.2005 Heftige Niederschläge gab es in den letzten beiden Tagen in Bolivien. Am östlichen Rand bzw. im Vorland der Kordilleren wurden Mengen von 70 bis 100 mm, in Bermejo auch rund 130 mm registriert.
wdw_hot 08.12.2005 In Alaska ist es in dieser Woche recht warm geworden. Die Höchsttemperaturen in Nome beispielsweise, die am vergangenen Wochenende bei -20°C lagen, stiegen rasch an und erreichten am 8.12. fast +1°C. Zwei Tage später waren sie wieder auf ca. -13°C gesunken.
wdw_storm 10.12.2005 Das westliche Mittelmeer präsentierte sich recht lebhaft. Im Mittel erreichte die Windstärke zwar nur 3-4, auf den Balearen wurden aber auch Sturmböen der Stärke 9-10 gemessen. Die Fährverbindungen zum Festland wurden zeitweise eingestellt. Laut Presseberichten soll es im Norden von Mallorca einen Mini-Tornado gegeben haben.
wdw_ts 09.12.2005 Der Hurrikan außertropischer Herkunft ‚Epsilon‘ hat seinen freundlichen Charakter beibehalten. Er blieb über dem offenen Meer, bildete sogar ein Auge aus und löste sich am 8.12. auf.
Am 6.12. entstand im Golf von Bengalen der Tropische Sturm ‚Fanoos‘. Er zog nach Westen, erreichte am 9.12. zwischenzeitlich Taifun-Stärke und ging nördlich von Sri Lanka abgeschwächt in Indien an Land.

 

18 Nov

wdw 28.11. – 4.12.2005

wdw_rain 01.12.2005 An der Ostküste Australiens regnete es verbreitet heftig. Innerhalb von 24 Stunden gab es zwischen 50 und 100 mm Regen, an einigen Stationen (z.B. Gympie) auch noch mehr. Zwei Tage vorher war bereits Samoa von starkem Regen betroffen.
wdw_rain 03.12.2005 In Südfrankreich und Norditalien gab es ebenfalls heftige Niederschläge. In Capo Mele wurden innerhalb von 24 Stunden rund 140 mm gemessen, in Nizza ganz in der Nähe fielen noch 75 mm. In Venedig wurde die Altstadt überflutet, vor der Stadt sank ein Frachtschiff. In Mailand kam es zwar zu keinen Überschwemmungen, dafür aber zu starken Schneefällen.
wdw_snow 04.12.2005 In Sibirien hat sich ein sehr starkes Hoch gebildet. Im Zentrum an der Tunguska erreichte der Luftdruck 1071 hPa. Dabei war der Himmel im südlichen Zentralbereich klar, im nördlichen Bereich schneite es aber leicht.
wdw_ts 04.12.2005 Der Tropische Sturm ‚Delta‘ hat am 28.11. die Kanarischen Inseln verwüstet und ist später abgeschwächt in Marokko an Land gegangen.
Tropische Wirbelstürme außertropischer Herkunft (in früheren Zeiten Neutercanes genannt) sind dieses Jahr mal wieder groß in Mode. Am 30.11. bildete sich mitten auf dem Atlantik (nordwestlicher als ‚Delta‘) der Tropische Sturm ‚Epsilon‘. Er zog nach Nordosten bis Osten und ist seit dem 2.12. ein Hurrikan. ‚Epsilon‘ bedroht zur Zeit jedoch niemanden.
Am 28.11. entstand im Golf von Bengalen der Tropische Sturm ‚Baaz‘. Er zog nach Westen auf Indien zu. ‚Baaz‘ war zwar eher schwach, erreichte auch kein Land, brachte im Gebiet um Madras jedoch sehr starke Niederschläge.

 

25 Okt

wdw 16.10. – 22.10.2006

wdw_sun 16.10.2006 Während es im Alpenvorland teilweise stark bewölkt oder auch neblig war, konnte die Sonne die Alpengipfel ungehindert bescheinen. Auf der Zugspitze wurde die Sichtweite mit 200 km angegeben. Dabei stieg die Temperatur auf etwa 1°C an.
wdw_rain 18.10.2006 Im östlichen Mittelmeergebiet gab es auch in dieser Woche heftige Unwetter. Am 18.10. meldete Naxos mit 126 km/h eine Orkanbö. Hinzu kam heftiger Regen, der vielerorts mehr als 50 mm (in 24 Std.) brachte. In Finike waren es 199 mm und in Antalya sogar 235 mm, davon fielen 184 mm innerhalb von 12 Stunden.
wdw_storm 19.10.2006 Ein Tief mit Zentrum westlich von Frankreich sorgte in Westeuropa für stürmisches und auch regnerisches Wetter. Aus Porto wurden 43 mm für den 19.10. gemeldet. Verbreitet gab es orkanartige Böen, die Insel Ouessant (Bretagne) meldete 107 km/h als Spitzenbö (Windstärke 11).
wdw_cold 21.10.2006 In Nordskandinavien und Nordrussland hat sich der Winter breit gemacht. Dort liegt eine geschlossene Schneedecke, die an einigen Stellen mehr als 20 cm hoch ist. Auch tagsüber herrscht leichter bis mäßiger Frost. Die Nordinsel von Nowaja Semlja ist wieder an das arktische Eis angeschlossen worden, in Malye Karmakuly (Südinsel) ging die Temperatur bis auf -12°C zurück. Im Oktober sind dort aber auch schon -21°C gemessen worden.
wdw_ts 22.10.2006 Am 21.10. entwickelte sich westlich der mexikanischen Küste der Tropische Sturm ‚Paul‘. Einen Tag später erreichte er Hurrikanstärke. Zur Zeit zieht ‚Paul‘ weiter nach Westen.
Bei den östlichen Salomonen entstand am 22.10. der Tropische Sturm ‚Xavier‘, der langsam westwärts zieht.
25 Okt

wdw 25.9. – 1.10.2006

wdw_rain 26.09.2006 An den Küsten der südafrikanischen Provinzen Eastern Cape und Natal hat es heftige Schauer gegeben. In Margate und Port Edward (südliches Natal) wurden innerhalb von 24 Stunden 126 bzw. 133 mm gemessen. Weiter südlich, in Eastern Cape, waren die Mengen geringer. Die Station Umtata (etwas im Landesinneren) meldete zwar nur knapp 64 mm, dies war allerdings die höchste je gemessene Tagesmenge für den Monat September (31 Jahre). Gleichzeitig warnte der Wetterdienst den Nordwesten dieser Provinz aufgrund der dortigen Trockenheit vor möglichen Bränden.
wdw_rain 28.09.2006 Ganz erhebliche Regenmengen wurden auch im Mittelmeergebiet registriert. Ancona meldete 113 mm als Tagesmenge am 26.9., Tagesmengen von mehr als 50 mm gab es an mehreren Stationen; bereits einen Tag vorher fielen im Westen und Nordwesten von Italien ähnliche Mengen. Die Niederschlagstätigkeit verlagerte sich weiter nach Osten und auch in Griechenland fielen mehr als 100 mm pro Tag (Alexandropouli meldete 115 mm, Kerkyra 136 mm).
wdw_cold 29.09.2006 Der Winter hat sich in Nordeuropa zurückgemeldet. Zuerst kam der Schnee, der in Nordskandinavien und auf der Halbinsel Kola auch längere Zeit liegen blieb; Katterjakk kam dabei auf 6 cm. Dann kühlte es sich richtig ab und in den Nacht zum 29.9. ging die Temperatur in einem größeren Gebiet auf unter -5°C zurück (etwa zwischen Kiruna und Salla). Kiruna hatte zuvor mit einem Höchstwert von -1°C den ersten Eistag der Saison gemeldet.
wdw_hot 30.09.2006 Hierzulande konnte auch in dieser Woche vom Herbst nicht die Rede sein, geschweige denn vom Winter. Diese Woche war wie der Rest des Monats überdurchschnittlich warm und im Osten auch sonnig und meist trocken. In Berlin war der September wärmer als der August und immerhin der drittwärmste September seit Beginn der Messungen 1908. 30°C gab es diese Woche im Bundesgebiet zwar nicht mehr, aber immerhin noch 25°C und mehr. Am 25.9. und 26.9. wurden in Manschnow, Holzdorf und Cottbus sogar noch 27°C erreicht.
wdw_ts 01.10.2006 Am 25.9. enstand knapp östlich der Philippinen der Tropische Sturm ‚Xangsane‘. Bereits einen Tag später erreichte er Taifunstärke und auch die Philippinen, die er nur langsam überquerte. ‚Xangsane‘ hatte zwischenzeitlich die Stärke 4. Nach zwei Tagen war er wieder auf offener See und zog unter erneuter Verstärkung auf Vietnam zu. Am 1.10. ging ‚Xangsane‘ bei Da Nang an Land. Dort soll er noch schwer gewütet haben, obwohl sich der Taifun kurz vor dem Landgang auf die Stärke 1 abgeschwächt hatte.
Der Hurrikan ‚Helene‘ hat sich am 25.9. knapp nördlich der Azoren in ein außertropisches Tief umgewandelt. Am 28.9. bildete sich im östlichen Sargassomeer (Atlantik) der Tropische Strum ‚Isaac‘. Er sog zunächst nach Nordwesten und verstärkte sich zwei Tage später zu einem schwachen Hurrikan. Am 1.10. änderte ‚Isaac‘ seinen Kurs auf Nordost, Richtung Neufundland.
Der Tropische Sturm ‚Mukda‘ im Arabischen Meer hat sich am 25.9. aufgelöst.
25 Okt

wdw 11.9. – 17.9.2006

wdw_rain 13.09.2006 In Mexiko geht die sommerliche Regenzeit weiter. In der Südhälfte gab es am 12. und 13.9. heftigen Regen. Von mehreren Stationen gab es Meldungen über Regenmengen zwischen 60 und 80 mm (24stündig). Auch weiter südlich wurden diese Mengen registriert, in Georgetown (Guyana) waren es sogar etwa 100 mm.
wdw_rain 14.09.2006 Im westlichen und zentralen Mittelmeer haben die herbstlichen Regenfälle eingesetzt. Wegen des warmen Meerwassers sind diese sehr heftig. Ob in El Khoms in Libyen, in Turin in Italien oder in Montpellier in Frankreich (Liste unvollständig): Es gab in den letzten Tagen eine Reihe von Stationen mit Niederschlag um oder über 100 mm pro Tag. Aus Solenzara (Korsika) wurden 196 mm und aus Genua sogar 213 mm innerhalb von 24 Stunden gemeldet.
wdw_sun 14.09.2006 Das Hoch ‚Ismail‘ brachte weiten Teilen Mitteleuropas schönes Spätsommerwetter. Die Sonne schien etwa 12 Stunden lang – mehr ist zu dieser Jahreszeit nicht zu erwarten. Mit Höchstwerten von 25° – 30°C war es auch sehr warm. Dafür sank nachts die Temperatur in einigen Gebieten bis auf 6°C, meist blieb sie aber oberhalb der 10°-Schwelle.
wdw_rain 17.09.2006 Im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz kam es in den letzten Tagen wiederholt zu Schauern und Gewittern. Am 17.9. nahmen diese unwetterartigen Charakter an. Aus mehreren Orten wurden Regenmengen um 40 mm (24 Stunden) gemeldet, teilweise, besonders in der Schweiz, wurden auch mehr als 80 mm registriert. Verbreitet traten kleinere Flüsse und Bäche über die Ufer. Auch der Oberrhein hat die Hochwassermarke erreicht.
wdw_ts 17.09.2006 Der Tropische Sturm ‚Shanshan‘ verstärkte sich bei seinem Zug nach Nordwesten am 11.9. zum Taifun. Er änderte seinen Kurs auf West (Richtung Taiwan), drehte dann aber am 14.9. nach Nord bis Nordost ab. Unter weiterer Verstärkung (bis 4) zog ‚Shanshan‘ erst über die südwestlichsten Inseln Japans hinweg, bevor er sich wieder abschwächte und am 17.9. das Gebiet von Nagasaki erreichte. Am gleichen Tag entwickelte sich im Marianenbecken der Tropische Sturm ‚Yagi‘.
Der Hurrikan ‚Florence‘ änderte seinen Kurs auf Nordost und kam dabei allmählich über kälteres Wasser. Am 12.9. begann ‚Florence‘ sich abzuschwächen und wandelte sich am nächsten Tag in ein außertropisches Tief um, das Neufundland noch einigen Sturm brachte. Am 11.9. bildete sich in der Nähe der Kleinen Antillen der Tropische Sturm ‚Gordon‘, der sich zwar rasch zum Hurrikan (Stärke 3 am 13.9.) verstärkte, sich aber mit seinem Nord- bis Nordostkurs von bewohnten Gebieten weitgehend fernhielt. Am 15.9. begann ‚Gordon‘ sich deutlich abzuschwächen. Am 14.9. entstand westlich der Kapverden der Tropische Sturm ‚Helene‘, der nach Nordwesten zog. Zwei Tage später verstärkte sich ‚Helene‘ zum Hurrikan.
Dicht vor der Pazifikküste von Mexiko entwickelte sich am 14.9. der Tropische Sturm ‚Lane‘, der zunächst küstenparallel nach Nordnordwest zog und einen Tag später bereits als Hurrikan geführt wurde. ‚Lane‘ drehte dann jedoch in Richtung Küste und ging am 16.9. bei Mazatlàn an Land. Bereits am nächsten Tag hatte ‚Lane‘ sich zum Tief abgeschwächt. In sicherer Entfernung zur mexikanischen Küste bildete sich am 16.9. noch der Tropische Sturm ‚Miriam‘, der zur Zeit langsam mehr oder weniger nach Norden zieht.