05 Dez

wdw 13.10. – 19.10.2008

wdw_cold 14.10.2008 Manchmal hat das Wetter einen drolligen Sinn für Humor, diesmal im australischen Ulladulla (ca. 170 km südlich von Sydney). Am 13.10. wurde mit 15,2°C noch die mildeste Nacht des Monats registriert, tagsüber konnte die Temperatur bis auf 26°C steigen. Der 14.10. war dafür dann der kühlste Tag des Monats; die Höchsttemperatur betrug nur noch 14,4°C.
wdw_hot 14.10.2008 Eine milde Nacht für Mitte Oktober wurde am 14.10. in Mitteleuropa verbucht. Vielerorts lagen die Tiefstwerte zwischen 12° und 14°C. Immerhin gab es bis auf eine Höhe von 3200 m keinen Frost, selbst auf dem gut 3100 m hohen Sonnblick (Österreich) blieb es mit 0,6°C frostfrei.
wdw_rain 16.10.2008 Die Tropische Depression Nr. 16, die sich am 14.10. unmittelbar östlich der honduranischen Küste gebildet hatte, schaffte es zwar nicht, sich zum Sturm zu entwickeln, dafür zog sie nur sehr langsam. Das bedeutet, dass auch das zugehörige Niederschlagsfeld nur langsam zog, so dass sich für dieses Gebiet sehr hohe Niederschlagsmengen ergaben. Die Meldungen sind leider sehr lückenhaft. Immerhin liegen für Puerto Barrios (an der guamaltekischen Atlantikküste) Daten vor, nach denen innerhalb von 30 Stunden 238 mm gefallen sind. Der Wetterdienst von Costa Rica teilte mit, dass es sich um die schlimmsten Niederschläge seit 100 Jahren handelte. Es kam zu schweren Überschwemmungen.
wdw_cold 19.10.2008 Vom äußersten Südosten abgesehen, ist es derzeit in Alaska kälter als im Durchschnitt. In weiten Gebieten herrscht Dauerfrost. Besonders kalt ist es im zentralen Alaska, wo die Temperatur um 10 Grad unter den jahreszeitlich üblichen Werten liegt. In Bettles (300 km nordwestlich von Fairbanks) wurden die ganze Woche über -5°C nicht mehr erreicht, am 16.10. sank die Temperatur bis -26°C.
wdw_ts 19.10.2008 Der Tropische Sturm ‚Nana‘ mitten auf dem Nordatlantik schwächte sich am 13.10. wieder zum Tief ab.

Am 14.10. bildete sich in der Karibik (etwa 450 km nördlich von Caracas) der Tropische Sturm ‚Omar‘, der sich noch am gleichen Tag zum Hurrikan verstärkte. ‚Omar‘ zog nach Nordosten, beschleunigte am 15.10. und überquerte am 16.10. die Kleinen Antillen. Jetzt hatte er richtig Tempo, erreichte dadurch aber auch schnell Gebiete mit kühlerem Wasser, so dass sich ‚Omar‘ am 17.10. zum Sturm und am 18.10. zum Tief abschwächte.

Ebenfalls am 14.10. entstand zwischen der chinesischen Insel Hainan und der vietnamesischen Küste der Tropische Sturm ‚Twentytwo‘. Dieser zog langsam nach Westen. Bereits am nächsten Tag schwächte sich der Sturm zum Tief ab, bevor er die Küste bei Nam Dinh erreichte.
Am 19.10. bildete sich mehr als 100 km nördlich der Marianen der Tropische Sturm ‚Bavi‘. Dieser zog schnell zunächst nach Norden.

Gut 800 km südwestlich der Malediven entwickelte sich am 16.10. der Tropische Sturm ‚Asma‘. Dieser änderte seinen Kurs bis zum nächsten Tag von West auf Süd und dann bis zum 19.10. wieder zurück auf West-Südwest. Dabei verstärkte sich ‚Asma‘ nicht.

 

20 Nov

wdw 4.7. – 10.7. 2005

wdw_thu 05.07.2005 Im westlichen Mitteleuropa kam es am Montag beim Durchzug der Kaltfront von ‚Aegidius‘ zu heftigen Niederschlägen, besonders im südwestlichen Deutschland waren sie mit Sturmböen verbunden. Im zentralen Mitteleuropa änderte sich der Charakter der Front und es gab am Dienstag verbreitet Dauerregen, der teilweise weit mehr als die Hälfte der für Juli üblichen Gesamtmenge lieferte.
wdw_snow 08.07.2005 In den Alpen kam es in dieser Woche zu Schneefällen, die stark genug waren, um die Österreich-Rundfahrt zu beeinträchtigen: Am 5.7. musste schon die Grossglockneretappe verkürzt werden, drei Tage später endete eine Etappe nach nur 45 km.
wdw_ts 06.07.2005 Mexiko hatte es in dieser Woche abermals mit mit zwei Tropischen Stürmen zu tun: ‚Dora‘ im Pazifik lag am 3.7. vor der südmexikanischen Küste und zog ohne Landberührung bis zum 5.7. westwärts. Am 5. und 6. 7. erreichte er auch Sturmstärke. ‚Cindy‘ im Atlantik entstand am 4.7. östlich von Yucatan. Am 5. 7. wurde ‚Cindy‘ zum Sturm und erreichte als solcher noch Louisiana, schwächte sich am 6.7. wieder ab und zog dann nach Nordosten. Es gab ergiebige Niederschläge in Louisiana und Alabama.
Zu diesen beiden Stürmen gesellte sich noch ‚Dennis‘: Entstanden war er am 5.7. nördlich von Venezuela. ‚Dennis‘ verstärkte sich rasch zum Sturm, am 7.7. schließlich zum Hurrikan. Er zog zwischen Jamaika und Haiti Richtung Kuba (dort gab es Tote und schwere Verwüstungen) und erreichte am 10.7. die Küste von Nordwest-Florida.

 

04 Nov

wdw 29.5. – 4.6.2006

wdw_hot 31.05.2006 Auch an den nordsibirischen Küsten geht der Winter seinem Ende entgegen. Die Küste ist zwar noch eisbedeckt, aber in Tiksi an der Lena-Mündung steigen die Temperaturen schon länger über den Gefrierpunkt, am 29.5. wurden fast 12° erreicht. In dieser Woche stieg auch auf der vorgelagerten Insel Kotelnyi die Temperatur auf positive Werte. Selbiges ist auch am letzten Tag des Meteorologischen Frühlings (31.5.) in Dikson an der Jenissej-Mündung passiert, wo immerhin 2,5°C gemessen wurden.
wdw_cold 02.06.2006 Ein letzter Wintergruß erreichte Europa in der abgelaufenen Woche. Am 1.6. gab es im zentralen und südlichen Deutschland bei Dauerregen nur Höchstwerte von 10° bis 12°C, an einigen Stationen wurden nicht einmal 10°C erreicht. Im Osten und Südosten klarte es dafür in der Nacht auf und am Morgen des 2.6. lagen die Temperaturen dicht am Gefrierpunkt, im südlichen Brandenburg gab es sogar Frost. Die kalte Luft floss bis nach Südeuropa, in Rom wurden am 2.6. nur knapp 19°C (als Höchstwert) gemessen.
wdw_snow 04.06.2006 Während es im Flachland regnete, gab es in höheren Lagen Schnee. Betroffen waren hauptsächlich die südlichen Mittelgebirge, aber auch der Brocken hatte am 1.6. ein Mützchen. An diesem Tag wurden meist die höchsten Schneedecken gemessen, Spitzenreiter war der Feldberg im Schwarzwald mit 25 cm. Der Wendelstein stand ihm mit 21 cm aber kaum nach, dort hielt sich der Schnee auch noch bis zum Wochenende. In den Alpen kam es die Woche über zu Dauerschneefall und auf der Zugspitze erhöhte sich die Schneedecke innerhalb von 8 Tagen von 285 cm auf 375 cm.
wdw_hot 04.06.2006 In Arizona und im angrenzenden Kalifornien ist es sehr heiß geworden. Viele Stationen melden Höchstwerte von mehr als 40°C. Beispielsweise stieg in der Grenzstadt Needles die Temperatur von 34°C am 29.5. auf 46°C am Wochenende. An dieser Station ist es mit 7 – 10% relativer Luftfeuchtigkeit auch sehr trocken.
wdw_ts 30.05.2006 Der Tropische Sturm ‚Aletta‘ dicht an der südwestlichen Küste von Mexiko schwächte sich am 29.5. schon wieder ab und schlug einen Westkurs ein. Bereits einen Tag später wurde ‚Aletta‘ zum Tief herabgestuft.

 

25 Okt

wdw 16.10. – 22.10.2006

wdw_sun 16.10.2006 Während es im Alpenvorland teilweise stark bewölkt oder auch neblig war, konnte die Sonne die Alpengipfel ungehindert bescheinen. Auf der Zugspitze wurde die Sichtweite mit 200 km angegeben. Dabei stieg die Temperatur auf etwa 1°C an.
wdw_rain 18.10.2006 Im östlichen Mittelmeergebiet gab es auch in dieser Woche heftige Unwetter. Am 18.10. meldete Naxos mit 126 km/h eine Orkanbö. Hinzu kam heftiger Regen, der vielerorts mehr als 50 mm (in 24 Std.) brachte. In Finike waren es 199 mm und in Antalya sogar 235 mm, davon fielen 184 mm innerhalb von 12 Stunden.
wdw_storm 19.10.2006 Ein Tief mit Zentrum westlich von Frankreich sorgte in Westeuropa für stürmisches und auch regnerisches Wetter. Aus Porto wurden 43 mm für den 19.10. gemeldet. Verbreitet gab es orkanartige Böen, die Insel Ouessant (Bretagne) meldete 107 km/h als Spitzenbö (Windstärke 11).
wdw_cold 21.10.2006 In Nordskandinavien und Nordrussland hat sich der Winter breit gemacht. Dort liegt eine geschlossene Schneedecke, die an einigen Stellen mehr als 20 cm hoch ist. Auch tagsüber herrscht leichter bis mäßiger Frost. Die Nordinsel von Nowaja Semlja ist wieder an das arktische Eis angeschlossen worden, in Malye Karmakuly (Südinsel) ging die Temperatur bis auf -12°C zurück. Im Oktober sind dort aber auch schon -21°C gemessen worden.
wdw_ts 22.10.2006 Am 21.10. entwickelte sich westlich der mexikanischen Küste der Tropische Sturm ‚Paul‘. Einen Tag später erreichte er Hurrikanstärke. Zur Zeit zieht ‚Paul‘ weiter nach Westen.
Bei den östlichen Salomonen entstand am 22.10. der Tropische Sturm ‚Xavier‘, der langsam westwärts zieht.
25 Okt

wdw 2.10. – 8.10.2006

wdw_rain 03.10.2006 Westlich von Gera ist in der Nacht zum 2.10. ein Tornado aufgetreten, der genau über den kleinen Ort Quirla hinwegzog und schwere Schäden verursacht hat. Einen Tag später nahm das kleine Randtief ‚Renate‘ über Nordfrankreich eine buchstäblich stürmische Entwicklung; der Wind war dort, in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet sogar orkanartig (Windstärke 11). Auf den Berggipfeln wurden Orkanböen (Windstärke 12, Windgeschwindigkeit > 117 km/h) registriert. Die Station Jungfraujoch meldete 157 km/h, auf dem Feldberg im Schwarzwald wurden 162 km/h gemessen. Besonders in der Schweiz brachte ‚Renate‘ auch viel Niederschlag mit mehr als 140 mm in 24 Stunden mit.
wdw_hot 03.10.2006 Anfang der Woche war in Nordafrika tropische Luft wetterbestimmend. In Tunesien stieg die Temperatur auf Werte um 40°C. Am 3.10. wurden Kairouan und Jendouba sogar mit 41°C bedacht. In Algerien war es ähnlich heiß, in Tizi-Ouzou wurden ebenfalls 41°C registriert.
wdw_cold 05.10.2006 Einen kräftigen Temperatursturz erlebten die EinwohnerInnen der westsibirischen Stadt Novosibirsk in dieser Woche. Am 3.10. kletterte das Quecksilber noch auf 20°C, am nächsten Tag gab es bei 5°C Schneeschauer und am 5.10. wurde die Null-Grad-Schwelle nur noch knapp überschritten.
wdw_hot 08.10.2006 In Südosteuropa kam es am 7. und 8.10. zu heftigen Niederschlägen. Insbesondere in Griechenland kam es zu Erdrutschen und Überschwemmungen. In Thessaloniki und Larissa fielen 24-stündig um 60 mm. In Athen waren es zwar nur 24 mm, die gab es aber innerhalb einer Viertelstunde bei einem Gewitter. Als Folge davon wurde das EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen (Fußball) mit 50-minütiger Verspätung angepfiffen, weil erst das Wasser vom Spielfeld gefegt werden musste.
wdw_ts 05.10.2006 Am 2.10. entstand östlich der Philippinen der Tropische Sturm ‚Bebinca‘, der zunächst nach Norden zog. Zwei Tage später änderte ‚Bebinca‘ seinen Kurs auf Nordost, schwächte sich aber bereits am 5.10. zum Tief ab. Für nur einen Tag (den 5.10.) wurde aus ‚Rumbia‘ ein Tropischer Sturm, der zwischen der Marcus-Insel und den Vulkan-Inseln (alle südlich von Japan) friedlich nach Norden zog.
Der Hurrikan ‚Isaac‘, der Kurs auf Neufundland genommen hatte, schwächte sich am 2.10. zum Sturm ab, wurde bereits einen Tag später als Tief in die atlantische Westwindzirkulation aufgenommen und beehrte zum Wochenende Westeuropa.