23 Mrz

23. März – Welttag der Meteorologie

Am 23. März 1950 wurde die WMO, die World Meteorological Organisation, gegründet. Jedes Jahr gibt es zur Erinnerung daran den Welttag der Meteorologie. In diesem Jahr werden WMO und UN-Water anlässlich dieses Wlttages und des Weltwassertages (22. März) eine gemeinsame Feier bei der WMO in Genf abhalten, wenn auch nicht  wie geplant im März.

Das Motto des diesjährigen Welttages lautet Climate and Water oder Count every drop – every drop counts.

Während die Temperaturänderungen aufgrund des Klimawandels mittlerweile in aller Munde sind, wird Wasser häufig nur bei extremen Ereignissen ein Thema. Die WMO möchte mit dem diesjährigen Fokus auf die erheblichen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den globalen Wasserhaushalt deutlich machen, dass Wasser die Lebensgrundlage schlechthin ist und auch im Bereich der Meteorologie viel mehr Beachtung verdient.

Hierzu hat die WMO eine sehr lesenswerte Presseerklärung herausgegeben. Also ran, ein Glas Wasser holen und lesen: World Meteorological Day focus on Climate Change and Water

25 Jan

Raaaaasmund! Giiiisliiinde!

Wo zum Kuckuck seid ihr????

Zur Erinnerung: Rasmund hat Ende Juni 2017 eine feuchte Witterungsphase In Berlin und Brandenburg eingeleitet (ok, war sehr viel auf einmal, aber war auch mal nötig). Das ging gut bis Januar 2018. Seither ist das Wetter hier einfach nur Mist. Dank Rasmund und seinen Nachfolgern waren immerhin die Speicher ganz gut gefüllt. Im Juli 2018 kam Gislinde vorbei und hat ein bisschen aufgefüllt. Seither ist nicht mehr allzuviel passiert. Im Winter 2018/19 gab es immerhin noch ein bisschen Schnee. 2019 war nicht so übel wie 2018, aber weit, weit weg von gut. Im September und besonders Oktober wurde es dann wieder ein bisschen feuchter, mit leichtem Überschuss. Im November war aber schon wieder Schluss. Der Monat war etwas zu trocken, der Dezember 2019 hat wieder viel zu wenig Regen gebracht – aleerdings wenigstens ein paar trübe Tage. Weshalb prompt rumgejault wurde, dass es ja nuuuur regnet und niiiiiiiiieeeee die Sonne scheint. Die Sonnenscheindauer war ja auch bloß deutlich überdurchschnittlich. Ach ja, an zwei Tagen wurden tatsächlich ein paar Schneeflocken beobachtet. Zwischen einigen Regentropfen. Über den Januar 2020 breite ich wohl besser den Mantel des Schweigens. Aber vielleicht wird 2020 ja noch gut …

13 Nov

Regen im November

Das Tief Alexandra brachte gestern und heute in Deutschland nennenswerten bis ergiebigen Regen. Besonders im Saarland wurden Tagessummen von 20 mm und mehr verzeichnet. Das Besondere: Es kam entlang der Kaltfront auch zu Gewittern.

In Berlin waren die Niederschlagsprozesse moderater. Hier regnete es heute in der ersten Tageshälfte über Stunden leicht bis mäßig, was in der Summe auch um 10 mm brachte. Auch in „normalen“ Jahren ist stundenlanger Regen in Berlin nicht wirklich häufig, aber in diesem sehr sehr trockenen Jahr ein schönes Geschenk. Da macht der Spaziergang umso mehr Spaß.

Dieser schöne regennasse Weg befindet sich nicht in Berlin, sondern in einer anderen Großstadt. Aber wo?

Am Nachmittag zogen noch teilweise kräftige Schauer durch, die allerdings südlich und südöstlich der Stadt noch ausgeprägter waren. Dort kam es ebenfalls zu Gewittern. Innerhalb von kurzer Zeit fielen gebietsweise mehr als 10 mm.


31 Okt

Rekordwärme, Wind und Gewitter

Noch am Montag, 29.10.18, präsentierte sich das Wetter in Berlin fast frühwinterlich: bedeckt, Temperatur 4 – 5 °C und ein unangenehmer Ostwind. Immerhin gab es ein bisschen Sprühregen. Zur gleichen Zeit hatte sich das Tief „Vaia“ über dem zentralen Mittelmeer zu einem ausgemachten Unwettertief entwickelt. Es zog nach Norden gegen die Alpen, was zu weiteren ausgesucht schweren Niederschlägen südlich der Alpen führte; Italien meldete Land unter. Übel. Dazu kam schwerer Sturm und Orkan.

In der zweiten Tageshälfte überquerte „Vaia“ die Alpen und zog bis zum Mittag des 30.10. (Dienstag) über Deutschland hinweg zur südlichen Nordsee. Während der Westen in der Kaltluft blieb, stieg im Osten die Temperatur nachts deutlich an. Um 7 MEZ lag sie zwischen 10 °C im Nordwesten Brandenburgs und 17 °C im Südosten. In Berlin-Dahlem wurden knapp 13 °C gemessen. Hier stieg die Temperatur bis zum Mittag auf 21,1 °C an. Damit ist der 30.10. jetzte der späteste Tag im Jahr, an dem die 20-°C-Schwelle überschritten wurde. Bislang war es der 28.10. mit 20,3 °C (1989).

Dabei war es tagsüber wechselnd bewölkt, zeitweise auch sonnig.

Ein schöner Spätsommertag, wäre da nicht der Wind gewesen, der Böen der Stärke 6 mit sich brachte. Am frühen Abend passierte dann „Vaias“ Kaltfront die Stadt mit Böen der Stärke 7, dabei kam es auch zu einzelnen Gewittern. Der Niederschlag war unerheblich, aber willommen.