23 Apr

wdw 16.02. – 22.02.2009

16.02.2009 Höchsttemperatur um 10°C, zeitweise Dauerregen, zeitweise windig und dazu ein Radrennen – klingt nach Frühjahrsklassikern in Flandern. Tatsächlich fand die 1. Etappe der Kalifornien-Rundfahrt unter diesen Bedingungen statt. In San Francisco (in der Nähe endete diese Etappe) wurden an diesem Tag 63 mm (und damit fast der Monatsdurchschnitt) registriert. 270 km weiter nördlich fielen in Red Bluff zwar ’nur‘ 44 mm, aber am nächsten Tag kamen 43 mm und am übernächsten Tag 34 mm hinzu.
18.02.2009 Ein kräftiges Tief mit Zentrum südlich von Kap Hoorn hat den Süden Chiles ausgiebig beregnet. Dabei wurden gebietsweise allein am 17.2. die durchschnittlichen Werte für den ganzen Februar deutlich überschritten. In Coyhaique z.B. fielen am 17. und 18.2. gleichmäßig verteilt 107 mm, im gesamten Monat wird üblicherweise nur die Hälfte registriert. Ähnliches gilt für Chile Chico mit 55 mm an den beiden Tagen. In Puerto Aysen wurde der Monatsschnitt an den beiden Tagen zwar nicht ganz erreicht, dafür fiel hier mit 147 mm aber auch der meiste Niederschlag.
20.02.2009 Eine schneereiche Woche liegt hinter dem zentralen und östlichen Mitteleuropa. Ende der letzten Woche lagen in der Nordhälfte Deutschlands und Polens meist weniger als 5 cm Schnee (wenn überhaupt), nur an der Küste war es mehr. In der jeweiligen Südhälfte und Tschechien lag besonders in mittleren Lagen eine höhere Schneedecke. Unter der Woche kam es im östlichen und südlichen Deutschland, im westlichen und südlichen Polen sowie in Tschechien aber wiederholt zu Schneefällen, die im Lauf der Woche für eine Schneedecke von 15 – 25 cm und in Südpolen bis 35 cm sorgte. In den mittleren Lagen war es auch mehr, in Liberec wurde am 19.2. eine Schneedecke von 40 cm und am 21.2. von 50 cm registriert, in Bielsko Biala waren es am gleichen Tag 60 cm.
22.02.2009 Am 17.2. bildete sich unmittelbar vor der Nordost-Küste Neu-Kaledoniens der Tropische Sturm ‚Innis‘. Er zog zunächst nach Südwesten und überquerte rasch die Hauptinsel mit viel Niederschlag. Am nächsten Tag war ‚Innis‘ wieder über dem Meer, änderte noch seinen Kurs mehr auf Süd, schwächte sich jedoch schnell zu einem Tief ab.

Mitten im Indischen Ozean (etwa 14,5 Grad Süd und 77 Grad Ost), weit entfernt von bewohnten Gebieten, entstand am 21.2. der Tropische Sturm ‚Hina‘. Dieser zog unter Verstärkung in eine südliche Richtung. Am 22.2. beschleunigte ‚Hina‘ dann, bedroht aber auch weiterhin keine Siedlungen.

 

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