20 Nov

wdw 29.8. – 4.9. 2005

wdw_sun 30.08.2005 In Mitteleuropa war es (von einer Störung am 2.9. abgesehen) die ganze Woche über spätsommerlich warm und verbreitet schien die Sonne. Die warme Luft breitete sich bis nach Nordrussland inklusive Nowaja Semlja aus. So meldete die Station Malye Karmakuly auf der Südinsel von Nowaja Semlja am 30.8. ein Maximum von 16,2°C – viel wärmer wird es Ende August dort nur selten.
wdw_ts 04.09.2005 Der Hurrikan ‚Katrina‘, der bereits vorige Woche die Bahamas und Florida passiert hatte, ging am 29.8. östlich von New Orleans an Land. ‚Katrina‘ hatte sich zuvor über dem Golf von Mexiko noch zu einem sehr starken Hurrikan der Stärke 5 entwickelt, schwächte sich kurz vor Erreichen der Küste aber bereits ab. Dennoch gab es in New Orleans und Umgebung schwere Verwüstungen durch Wind und/oder Niederschlag. ‚Katrina‘ wurde rasch zu einem Tief und zog – immer noch von starken Niederschlägen begleitet – nach Nordosten in Richtung Labrador.
Am 1.9. bildete sich auf dem Atlantik eine Tropische Depression, die am 2.9. zum Sturm und am 4.9. zum Hurrikan wurde und den Namen ‚Maria‘ zugewiesen bekam. ‚Maria‘ ist eher friedlich und bedroht keine bewohnten Gebiete. Der Vollständigkeit halber sei noch ‚Lee‘ erwähnt, der etwas südlicher als ‚Maria‘ entstand, aber nur ganz kurz Sturmstärke erreichte.
Der ebenfalls in der vorigen Woche entstandene Taifun ‚Talim‘ erreichte am Montag den Höhepunkt seiner Entwicklung. Unter leichter Abschwächung überquerte er am Mittwoch (31.8.) erst Taiwan und erreichte dann China.
Am Montag entstand östlich der Marianen-Inseln der Tropische Sturm ‚Nabi‘, der bereits am Dienstag (30.8.) zum Taifun wurde. Er verstärkte sich noch, zieht nun aber unter leichter Abschwächung auf Japan zu.

 

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