20 Nov

wdw 18.7. – 24.7.2005

wdw_thu 19.07.2005 In Österreich kam es zu heftigen Unwettern mit Hagelschlag. Die Hagelkörner sollen Hühnereigröße (welche Güteklasse, ist nicht überliefert) erreicht haben. In jedem Fall lag die Hageldecke in einigen Gebieten mehrere Zentimeter hoch. Betroffen waren hauptsächlich die Steiermark sowie Niederösterreich.
wdw_rain 21.07.2005 Auch in Berlin gab es ergiebigen Niederschlag von etwa 42 mm innerhalb von 24 Stunden. Allerdings ist nicht nur die Menge erwähnenswert. Der den ganzen Tag anhaltende Dauerregen sorgte dafür, dass mit 14,6°C eine der niedrigsten Höchsttemperaturen seit 1908 gemessen wurde. Vor Einsetzen des Niederschlags stieg die Temperatur noch auf 14,2°C, lag tagsüber dann aber unter 13°C.
wdw_cold 22.07.2005 Ein sehr kalter Tag wurde heute an der Georg-von-Neumayer-Station am Rande des antarktischen Kontinents registriert. Die Temperatur lag zwischen -39°C und -41°C, aus den dreistündigen Meldungen ergab sich ein Tagesmittel von -40,4°C. Diese tiefen Temperaturen werden nicht in jedem Juli erreicht (seit Beginn der Messungen 1981), das absolute Minimum für diesen Monat liegt jedoch bei -45,6°C.
wdw_ts 24.07.2005 Der Taifun ‚Haitang‘ zog am Montag über Taiwan, schwächte sich kurzzeitig zum Tropischen Sturm ab, erreichte aber erneut Taifunstärke. Erst über dem chinesischen Festland löste sich ‚Haitang‘ am Dienstag auf. Der Hurrikan ‚Emily‘ zog mittlerweile über Yucatan und die Campeche-Bai zum mexikanischen Festland. ‚Emily‘ wurde noch bis zum 20.7. als Hurrikan geführt, schwächte sich über Land jedoch rasch ab.
Ansonsten waren in dieser Woche noch fünf weitere Tropische Wettersysteme unterwegs, von denen (bislang) jedoch keines das Hurrikan- oder Taifun-Stadium erreichte: ‚Nalgae‘ (bereits aufgelöst) und ‚Banyan‘ im Nordwest-Pazifik, ‚Eugene‘ (bereits aufgelöst) im Nordost-Pazifik, ‚Franklin‘ und ‚Gerd‘ im Atlantik.

 

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