25 Okt

wdw 28.8. – 3.9.2006

wdw_storm 28.08.2006 Am frühen Abend überquerte eine Front des Tiefs ‚Isabel‘ auch Nürnberg. Dort kam es zu schweren Unwettern mit stürmischem Wind und heftigem Niederschlag. Auch ein Tornado war wieder dabei. Er zog über die Stadtteile Gartenstadt und Falkenheim hinweg.
wdw_rain 30.08.2006 In Rostock setzte am Abend des 29.8. Dauerregen ein, der mehrere Stunden anhielt und etwa 70 mm lieferte. Insbesondere im Nordosten der Stadt gab es Überschwemmungen. Einige Straßen sollen bis zu 1 m unter Wasser gestanden haben. Auch in anderen Teilen Europas regnete es in dieser Woche heftig. In Gajni in Russland fielen 124 mm an einem Tag. In Valassaaret in Finnland gab es sogar an 2 Tagen hintereinander eine Regenmenge von 100 mm.
wdw_rain 31.08.2006 An der Ostküste von Australien gab es zwischen Middle Percy Island im Norden und Taree im Süden ebenfalls heftige Niederschläge mit Regenmengen von bis zu 200 mm innerhalb von 2 Tagen. Besonders im Norden des betroffenen Gebietes fällt nur selten mehr als 100 mm Niederschlag – im ganzen Monat.
wdw_cold 01.09.2006 Zum wiederholten Male in diesem Winter der Südhalbkugel ist die Temperatur am Südpol an mehreren Tagen unter -70°C zurückgegangen. Der Höhepunkt der Kältewelle war am 1.9., als nur noch -75,1°C gemessen wurden. Die Höchsttemperatur lag -wie bereits am Vortag- ebenfalls unter -70°C.
wdw_ts 03.09.2006 Der Hurrikan ‚Ioke‘, der südlich von Hawaii entstanden war und bereits seit dem 20.8. als Hurrikan geführt wurde, änderte seinen Kurs in der Nähe der Marshall-Inseln auf Nordwest. ‚Ioke‘ überquerte bereits am 27.8. die „Bezeichnungsgrenze“ und wird jetzt Taifun genannt. Dieser erreichte zwischenzeitlich die Stärke 5, schwächt sich aber seit dem 1.9. ab. Zur Zeit zieht ‚Ioke‘ auf Japan zu.
Am 28.8. bildete sich sehr nahe der mexikanischen Pazifikküste der Tropische Sturm ‚John‘, der bereits einen Tag später Hurrikan-Stärke erreichte. ‚John‘ zog parallel zu Küste nach Norden und traf am 1.9. auf die Halbinsel Baja California. Zur der Zeit hatte ‚John‘ noch die Stärke 3. Er schwächte sich bei seinem Zug über die Halbinsel nur langsam ab und löste schwere Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Ab dem 2.9. wurde ‚John‘ als Sturm, einen Tag später nur noch als Tief geführt. Weiter westlich entstand am 30.8. der Tropische Sturm ‚Kristy‘, der nach Nordwesten zog und für zwei Tage ein schwacher Hurrikan wurde. Seit dem 1.9. ‚ schwächt sich ‚Kristy‘ ab, verlagert sich nur noch wenig und wurde zwischendurch nur noch als Tief geführt.
Der Hurrikan ‚Ernesto‘ verlor etwas überraschend am 28.8. seinen Status und wurde zum Sturm. Als solcher überquerte er einen Tag später Kuba. ‚Ernesto‘ schwächte sich am 30.8. für einen Tag sogar zum Tief ab und änderte seinen Kurs auf Nord bis Nordost. Nach erneuter Verstärkung zum Sturm ging ‚Ernesto‘ am 1.9. in North Carolina an Land und löste sich dort langsam auf.

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