19 Okt

wdw 18.6. – 24.6.2007

wdw_fog 20.06.2007 Den Fans des Waschküchenwetters hatte Wladiwostok in dieser Woche etwas zu bieten. Am 19.6. kam gegen Abend dichter Nebel auf bei Wind der Stärke 4. Die Sicht betrug nur etwa 50 m. Die Sicht besserte sich später zwar auf etwa 200 m, dafür gab es vormittags zwischenzeitlichen Sprühregen. Der Wind erreichte im Tagesverlauf dann die Stärke 6. Am Abend kam es dann (immer noch bei dichtem Nebel!) zu einem Gewitter. Erst am folgenden Tag löste sich der Nebel wieder auf.
wdw_nostorm 21.06.2007 Von kräftigen Winden konnten sie bei der Kieler Woche in diesem Jahr manchmal nur träumen. Bereits die Eröffnungswettkämpfe litten unter einer Flaute – am 18. und 21. 6. mussten wegen zu schwachen Windes gleich 2 Wettkampftage komplett abgesagt werden.
wdw_cold 22.06.2007 In weiten Teilen Australiens lagen die Temperaturen besonders tagsüber deutlich unter den Durchschnittswerten. In Alice Springs z.B. erreicht die Höchsttemperatur üblicherweise nur an drei Tagen im Juni nicht mindestens 15°C – allein in dieser Woche waren es 4 Tage. Die mittlere Maximumtemperatur von knapp 20°C wurde in dieser Woche gar nicht und im gesamten bisherigen Monat erst zweimal erreicht bzw. überschritten. Bereits am 17.6. wurde mit nur 8,3°C eine der niedrigsten Höchsttemperaturen seit 1940 gemessen.
wdw_thu 23.06.2007 Jede Woche das Gleiche: Unwetter in Mitteleuropa mit vielerorts schweren Gewittern mit Wolkenbruch, Hagelschlag sowie Sturmböen und Blitzeinschlägen, Überschwemmungen und Erdrutschen als Folgeerscheinungen. Am 20.6. wurde bei der documenta in Kassel ein Freiluft-Kunstwerk von einem Unwetter umgestaltet. Der Künstler findet es noch besser als vorher. Am 21.6. musste auf den Flughäfen von Frankfurt/Main und Stuttgart eine Reihe von Flügen gestrichen werden. Eine Veränderung des Designs in Richtung Wellblech erfuhren beim Radrennen Tour de Suisse auch einige Begleitfahrzeuge durch schweren Hagelschlag. Von der Zugspitze und dem Hörnli (Schweiz) wurden Orkanböen gemeldet, in Östereich (Tulln und Wien) und der Slowakei (Bratislava) traten diese sogar im Flachland auf. Insbesondere an diesem Tag gab es auch wieder sehr ergiebigen Niederschlag, wobei an einigen Stationen Tagessummen von mehr als 50 mm gemessen wurden. Am 23.6. sorgte in Frankfurt/Main ein (eher kleiner) Tornado für erhebliche Sachschäden.
wdw_ts 22.06.2007 Am 21.6. entwickelte sich im Golf von Bengalen etwa 400 km von der indischen Küste entfernt der Tropische Sturm 03b. Er zog rasch nach Westen, verstärkte sich aber nicht und ging am 22.6. nach nicht einmal 24 Stunden bei Ongole an Land.

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