19 Okt

wdw 14.5. – 20.5.2007

wdw_cold 14.05.2007 Der Wochenauftakt war in Nordostfrankreich und Südwestdeutschland eher ungemütlich. Am 13.5. wurden dort bei freundlichem Wetter noch Höchstwerte zwischen 25°C und 30°C erreicht. Am 14.5. hingegen war es bedeckt und regnete recht ergiebig (15 – 25 mm in 12 Stunden) und es war vor allem deutlich kälter: Das Quecksilber kletterte nur noch auf etwa 15°C – 18°C.
wdw_cold 16.05.2007 Für eine Station mit so hochozeanischem Charakter wie der Macquarie-Insel (1100 km südwestlich von Neuseeland) ist es am 16.5 sehr kalt geworden. Die Temperatur sank auf immerhin -3,4°C, am Tag stieg sie nur auf 2,2°C an. Auch in der darauffolgenden Nacht gab es Frost, es wurde jedoch nicht mehr ganz so kalt.
wdw_snow 18.05.2007 In den Alpen und Umgebung ist es zu ergiebigem Niederschlag gekommen. In höheren Lagen fiel dieser als Schnee. Am 16.5. hat auch der Feldberg im Schwarzwald wieder ein 1 cm hohes Mützchen getragen. Auf der Zugspitze erhöhte sich die Schneedecke seit dem 14.5. von 175 cm auf 225 cm (18.5.). In Rudolfshütte (Österreich, 2310 m) reichten für einen ähnlichen Schneezuwachs (von 27 cm auf 70 cm) 24 Stunden aus.
wdw_rain 18.05.2007 In Bourke (780 km nordwestlich von Sydney) hat es innerhalb von 24 Stunden 72 mm Niederschlag gegeben. Der Mai als Ganzes liefert im Durchschnitt etwa 30 mm. Auch wenn schon mal fast 200 mm gemessen wurden – mehr als 70 mm werden nur selten erreicht. Erst recht ist die Regenmenge vom 18.5. für einen einzigen Tag als extrem zu bezeichnen.
wdw_ts 20.05.2007 Der Tropische Sturm im Golf von Bengalen hat den Namen ‚Akash‘ erhalten. Er verstärkte sich bis knapp zum Taifun und erreichte am 14.5. die Küste an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesh. Bereits am nächsten Tag hatte ‚Akash‘ sich zum Tief abgeschwächt.
Am 17.5. entwickelte sich bei den westlichsten Karolinen-Inseln der Tropische Sturm ‚Yutu‘. Zuerst zog er nach Westnordwest auf die Philippinen zu, drehte aber immer mehr auf Nord. Am 18.5. erreichte ‚Yutu‘ Taifunstärke und änderte seinen Kurs langsam auf Nordost. Am 20.5. erreichte er kurz vor den Jap-Inseln seine maximale Stärke 4.
Im Louisiade-Archipel (Papua-Neuguinea) entstand ebenfalls am 17.5. der Tropische Sturm ‚Pierre‘. Er zog nach Westen, entwickelte sich aber nicht weiter und erreichte einen Tag später gerade noch das Festland, bevor er seinen Sturmstatus verlor und Kurs auf Australien nahm.

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