13 Okt

wdw 5.3. – 11.3.2007

wdw_rain 07.03.2007 Sehr ergiebige Regenfälle, die auch zu schweren Überschwemmungen geführt haben, wurden aus Honduras gemeldet. In La Ceiba, wo im März im Durchschnitt etwa 180 mm fallen, kamen innerhalb von drei Tagen mehr als 260 mm zusammen. Zudem stürzte die Temperatur um mehr als 10°C ab: in La Ceiba von 30° am 4.3. auf nur noch 19°C zwei Tage später.
wdw_cold 07.03.2007 In Hongkong wurde am 7.3. der bislang kälteste Tag des Jahres registriert – nur 5 Tage nach dem (mit einem Maximum von 28°C) bislang wärmsten Tag. Am Tag wurden immerhin noch 14°C erreicht, nachts sank die Temperatur auf 10,6°C. Das absolute Minimum für März liegt bei etwa 6°C.
wdw_storm 08.03.2007 Im Südwesten Europas und im Nordwesten Afrikas sind am 7. und 8.3. schwere Unwetter aufgetreten. Asturias in Nordspanien meldete sogar Orkanböen (Windstärke 12). Im Südosten des Landes wurden noch Böen der Stärke 10 und 11 registriert, so auch in Murcia. Bereits am 7.8. hatten die Radrennfahrer der Murcia-Rundfahrt unter dem Sturm zu leiden, am 8.3. wurde die Etappe dann auf symbolische 10 km verkürzt. Die Organisatoren des Rennens sprachen dabei von Böen bis zu 130 km/h (Orkan fängt bei 118 km/h an).
wdw_snow 09.03.2007 Dieser Monat ist an der antarktischen Station Casey (an der Küste, südlich von West-Australien) bislang sehr niederschlagsreich. Allein am 9.3. fielen 20,3 mm (als Schnee). Die höchste seit 1989 gemessene Tagesmenge liegt bei 22 mm. Insgesamt sind seit Monatsbeginn bereits knapp 37 mm Niederschlag gefallen – damit geht der März 2007 bereits jetzt als bislang nassester Monat (ebenfalls seit 1989) in die Stationsgeschichte ein.
wdw_ts 11.03.2007 Der Tropische Sturm ‚George‘ bei Tasman Land (Nordaustralien) zog zunächst weiter nach Westen. Am 7.3. änderte er seinen Kurs auf Süd und verstärkte sich außerdem zu einem Zyklon. ‚George‘ erreichte am nächsten Tag seine maximale Stärke (3) und ging noch am Abend des 8.3. bei Port Hedland (dem bei Wirbelstürmen beliebtesten Ort in Australien) mit viel Niederschlag (114 mm/24 Std) an Land.
Etwa 1500 km nordwestlich von Port Hedland hat sich am 7.3. der Tropische Sturm ‚Jacob‘ gebildet. Dieser pendelte zunächst zwischen einem West- und einem Nordkurs, drehte am 8.3. auf Süd und einen Tag später auf Südost. Am gleichen Tag verstärkte sich ‚Jacob‘ zu einem Zyklon. Am 10.3. erreichte er seine maximale Stärke (1), schwächte sich aber wenig später zu einem Tropischen Sturm ab. Dabei wies ‚Jacob‘ recht hohe Zuggeschwindigkeiten von etwa 30 km/h auf. Die ganze Zeit über behielt er seinen Südostkurs mehr oder weniger bei. ‚Jacob‘ erreichte die australische Küste bei Port Hedland.

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