03 Okt

wdw 30.10. – 5.11.2006

wdw_storm 01.11.2006 Das Tief ‚Britta‘ ist mit Sturm- und Orkanböen über das nördliche Mitteleuropa gefegt. Selbst im Binnenland wurden verbreitet Sturmböen registriert. Der Brocken meldete zwar 148 km/h, war diesmal aber nur zweiter Sieger – auf Spiekeroog wurden 156 km/h gemessen. Die Küstenhochwasser waren sehr ausgeprägt, in vielen Küstenstädten gab es Überschwemmungen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt hat in der Nordsee die höchsten Wellen seit Beginn der Messungen (1981) registriert. Sowohl in der Nord- als auch in der Ostsee sind Schiffe havariert, ein Frachter ist gesunken.
wdw_rain 01.11.2006 Auch in dieser Woche gab es im östlichen Mittelmeergebiet heftige Niederschläge. Safita (Syrien) meldete 79 mm in 24 Stunden, in Naxos (Griechenland) waren es 85 mm. Besonders aus der Türkei (Südküste) gab es auch mehrere Meldungen über mehr als 100 mm. In Antalya wurden 158 mm gemessen, davon fielen 74 mm in nur 6 Stunden. Es kam vielfach zu Erdrutschen und Überschwemmungen.
wdw_hot 01.11.2006 Während es im nördlichen Sibirien bereits dauerhaft Winter ist, schwankt die Temperatur im mittleren Sibirien noch erheblich. Dabei kann es wie in Novosibirsk auch zu Werten über 10°C kommen. Am 30.10. wurden in Krasnojarsk 12°C und in Irkutsk knapp 14°C gemessen.
wdw_snow 02.11.2006 ‚Britta‘ brachte nicht nur Wind, sondern auch den Winter mit. Die Mittelgebirgsgipfel bekamen meist schon am 1.11. ein Mützchen, ebenso die Alpen. Auch einige Tieflandstationen meldeten zwischenzeitliche Schneedecken, z.B. Cottbus oder Marnitz. Nachts gab es in Mitteleuropa (außer an der Küste) fast überall leichten bis mäßigen Frost. Tagsüber stieg die Temperatur aber meist auf Werte deutlich über Null.
wdw_ts 03.11.2006 Der Taifun ‚Cimaron‘, der am 29.10. die philippinische Insel Luzon erreicht hatte, überquerte diese und richtete schwere Verwüstungen an. Über Land schwächte sich ‚Cimaron‘ zwar ab, verstärkte sich über dem Südchinesischen Meer aber erneut. Zunächst nahm der Taifun Kurs auf Vietnam, kam am 2.11. über der offenen See jedoch fast zum Stillstand und schwächte sich rasant ab. Bereits einen Tag später wurde ‚Cimaron‘ nur noch als Tief geführt.

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