03 Okt

wdw 27.11. – 3.12.2006

wdw_hot 27.11.2006 Langsam, aber stetig ist im Frühjahr der Südhalbkugel an der antarktischen Station Georg von Neumayer die Temperatur gestiegen. Am 27.11. kletterte das Quecksilber das erste Mal in dieser Saison über die Null-Grad-Schwelle bis auf +1°C. Das ist für November ein recht hoher Wert. Die Wärme hielt aber nicht lange an: Wenige Stunden sowohl vorher als auch nachher wurden Werte von weniger als -10°C gemessen.
wdw_rain 28.11.2006 Im mitteleuropäischen Winterhalbjahr kommt es häufig zu Inversionswetterlagen (oben ist die Temperatur höher als unten). Sehr schön war dieses Wetter in Thüringen, Bayern und Tschechien ausgeprägt. So erreichte die Temperatur auf dem Großen Arber einen Höchstwert von 13°C und auf dem Fichtelberg von 15°C. In den umliegenden Tälern stieg die Temperatur unter einer dichten Wolkendecke nur auf 6°C.
wdw_snow 01.12.2006 In den US-Bundesstaaten Illinois und Missouri wurde die Bevölkerung reichlich unsanft auf die fortgeschrittene Jahreszeit aufmerksam gemacht. In Chicago z.B. war es am 29.11. mit 22°C noch warm. Ein Schneesturm brachte in den beiden Bundesstaaten Eisregen, Temperaturstürze von 20° und eine hohe Neuschneedecke von bis zu 25 cm mit.
wdw_cold 02.12.2006 Ein ebenfalls recht derber Kälteeinbruch ist im zentralen Australien aufgetreten. Dort gab es seit einiger Zeit bei heiterem Wetter Höchstwerte um oder über 40°C, bis dann ein Tief für einen markanten Wetterumschwung sorgte. Als Beispiel sei hier Alice Springs genannt. Nach fast 40°C am 1.12. stieg die Temperatur nur noch auf 24°C, hinzu kam eine Niederschlagsmenge von 8 mm.
wdw_ts 04.12.2006 Der Tropische Sturm ‚Durian‘, der von den Karolinen kommend rasch nach Westen bis Nordwesten zog, erreichte am 28.11. das Taifunstadium. Er verstärkte sich weiter und traf mit der Stärke 4 einen Tag später auf die Philippinen, die er rasch überquerte. Unglücklicherweise traf sein Starkregenfeld den Vulkan Mayon und spülte die noch frischen Ablagerungen (Asche und Lava) in einer großen Schlammlawine ins Tal. ‚Durian‘ schwächte sich deutlich ab und zog mit Westkurs auf Vietnam zu.
Bei den südlichen Salomonen bildete sich am 30.11. der Tropische Sturm ’04p‘, der ohne Weiterentwicklung erst nach Südwesten, dann nach Süden, Richtung Vanuatu zog. Bereits am 2.12. wurde ’04p‘ nur noch als Tief geführt.

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