03 Okt

wdw 23.10. – 29.10.2006

wdw_rain 24.10.2006 An der Station der Macquarie-Inseln (ca. 1100 km suedwestlich von Neuseeland) gab es in dieser Woche gleich zwei trockene Tage. Ansonsten hat es in diesem Monat fast jeden Tag geregnet. Die Summen der einzelnen Tage waren im Allgemeinen nicht sehr hoch (maximal 12 mm), läpperten sich aber zusammen. Die bisher im Oktober gefallene Menge ist mit rund 102 mm bereits etwa anderthalb mal so groß wie die durchschnittliche Menge.
wdw_rain 24.10.2006 Die Crozet-Inseln (mehr als 2000 km südöstlich von Kapstadt) haben einen recht intensiven Dauerregen mitgemacht. Innerhalb von 24 Stunden fielen 63 mm, das ist etwa ein Drittel des durchschnittlichen Monatsniederschlags. Allein am Vormittag fielen 28 mm. Die Temperatur lag tagsüber bei etwa 10°C.
wdw_hot 27.10.2006 Sehr warm war es in den letzten Tagen in Mitteleuropa. Am 26.10. wurde der Höhepunkt erreicht: Die Höchstwerte lagen verbreitet um oder über 20°C, in Freiburg wurden 26°C und in Luxeuil sogar 27°C gemeldet. Die fast 3000 m hohe Zugspitze erreichte 9°C. Die Höchstwerte lagen allgemein im Extrembereich für diese Jahreszeit. An mehreren Orten (z.B. Freiburg) wurden die bisherigen Höchstwerte für die letzte Oktoberdekade überschritten. Auch die Tiefstwerte der darauf folgenden Nacht waren sehr hoch. In einem breiten Streifen zwischen Nordfrankreich und Polen wurden 15 – 17°C gemessen.
wdw_storm 27.10.2006 Es war nicht nur warm, sondern im nördlichen Mitteleuropa auch windig. Dabei wurden auch Sturm- und Orkanböen gemeldet. Am 26.10. beschränkten sich die Sturmböen weitgehend auf die Küste bzw. den Brocken (der aber gleich Orkanböen abkriegte). Einen Tag später melden auch weiter südlich gelegene Berggipfel Sturmböen. An den Küsten war es noch etwas windiger, einige Stationen meldeten Böen der Stärke 11. Der Brocken war mit einer Orkanbö von 126 km/h erneut Spitzenreiter.
wdw_ts 29.10.2006 Der Hurrikan ‚Paul‘ westlich der mexikanischen Küste änderte seinen Kurs zunächst auf Nord, dann auf Nordost. Am 24.10. hatte er sich zum Sturm abgeschwächt, gleichzeitig ließ auch seine „Entschlusskraft“ ein wenig nach. Mit seinem Nordostkurs zog er unter Abschwächung auf die mexikanische Küste zu, die er am 25.10. nördlich von Mazatlan auch fast erreichte. ‚Paul‘ (mittlerweile nur noch ein Tief) kreuzte jedoch noch eine Weile vor der Küste, bevor er dann am 26.10. weiter nördlich doch an Land ging.
Der am 22.10. bei den östlichen Salomonen entstandene  Tropische Sturm ‚Xavier‘ änderte seinen anfänglichen Westkurs erst auf Süd, dann auf Südost. Bereits am 23.10. hatte sich ‚Xavier‘ zum Tropischen Zyklon verstärkt. Einen Tag später erreichte er seine maximale Stärke (4). ‚Xavier‘ schwächte sich dann aber rasch wieder ab.
Am 27.10. entstand östlich der Philippinen der Tropische Sturm ‚Cimaron‘, der sich bei West- bis Nordwestkurs schon einen Tag später zum Taifun entwickelte. ‚Cimaron‘ verstärkte sich weiter und erreichte mit Stärke 5 die philippinische Insel Luzon.

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