03 Okt

wdw 13.11. – 19.11.2006

wdw_cold 13.11.2006 Außer im Norden ist es in Alaska zur Zeit sehr kalt. In den zentralen und südlichen Teilen hält diese Kälte auch schon länger an. Ein Höhepunkt wurde am 13.11. in Fairbanks erreicht. Die Temperatur sank auf -33,3°C. Da auch die Höchsttemperatur mit -28.9°C sehr niedrig war, lag sogar das Tagesmittel unter -30°C und damit rund 14 Grad unterhalb des Durchschnittswertes.
wdw_rain 14.11.2006 In Südafrika hat es erneut sehr heftig geregnet. Dabei wurden Tagesmengen zwischen 50 und 100 mm gemessen. Für einige Stationen war dieser Niederschlag auch der höchste Tagesniederschlag für November in ihrer Geschichte, so wie in Melmoth (77 mm), die immerhin schon seit 43 Jahren existiert.
wdw_hot 16.11.2006 Sehr milde Luft wurde in den letzten Tagen nach Mitteleuropa geführt, wobei in der Südhälfte Deutschlands verschiedentlich die 20-Grad-Marke überschritten wurde. Bereits am 16.11. wurden im Südwesten Deutschlands Temperaturrekorde für die zweite Novemberhälfte gebrochen, am 17.11. war dann der Nordosten dran. Die neuen Werte übertreffen die alten dabei zum Teil beträchtlich. Genannt seien hier Chemnitz und Berlin, wo die Differenz mehr als 2°C ausmachte.
wdw_cold 18.11.2006 Island hingegen wurde kurzzeitig von sehr kalter Luft direkt aus Grönland erfasst. Die Temperatur sank verbreitet unter -10°C. In Reykjavik, wo am 15.11. noch ein Höchstwert von 8°C gemessen wurde, kühlte sich die Luft auf -13,5°C ab – das liegt im Bereich der Extremwerte für November. In den letzten 75 Jahren wurde es nur 2004 noch kälter.
wdw_ts 19.11.2006 Der Taifun ‚Chebi‘ im Südchinesischen Meer schwächte sich ab und wurde am 14.11. (kurz vor Erreichen der Insel Hainan) zum Tief herabgestuft.
Am 14.11. entstand südwestlich der mexikanischen Küste in ca. 500 km Entfernung der Tropische Sturm ‚Sergio‘. Dieser zog langsam mal nach Norden, mal nach Osten, war am 15.11. und 16.11. auch ein Hurrikan (Stärke 2), näherte sich der Küste aber nicht wesentlich. Einen Tag später war ‚Sergio‘ wieder ein Sturm. Er schwächte sich weiter ab, änderte am 18.11. seinen Kurs auf West und ist seit dem 19.11. nur noch ein Tief.

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