06 Sep

wdw 14.4. – 20.4.2008

wdw_cold 15.04.2008 Frühling in Westsibirien bedeutet auch extreme Temperaturschwankungen. In Kolyvan am Ob (35 km nördlich von Nowosibirsk und  etwa der gleiche Breitengrad wie Bornholm) wurden am 14.4. noch 18,4°C als Höchstwert erreicht – am nächsten Tag waren es nur noch -3,4°C. In der Nacht hatte es sich auf -7,1°C abgekühlt.
wdw_snow 16.04.2008 In Süddeutschland hat sich der Winter nochmal von seiner schönen Seite gezeigt. Die Schneefallgrenze sank unter 800 Meter, so dass auch die Mittelgebirge eine – meist dünne – Schneedecke erhielten. Der Feldberg im Schwarzwald legte in 24 Stunden um 14 cm auf insgesamt 50 cm zu.
wdw_cold 20.04.2008 An der Georg-von-Neumayer-Station (Antarktis) ist es ziemlich kalt geworden. In der letzten Woche stieg die Temperatur kaum einmal über -15°C. Am 19.4. sank sie dann bis nahe -30°C, einen Tag später dann bis auf -33,5°C.
wdw_hot 20.04.2008 Sehr heiß ist es dagegen im Norden Sudans. Messwerte liegen aus diesem Land hauptsächlich von den Städten entlang des Nils vor. Dort konnte die Temperatur auf Werte um 44°C steigen. In Dongola (knapp 100 km südlich des 3. Katarakts) wurden sogar 45,5°C gemessen – der absolute Höchstwert (1961 – 90) für diese Station liegt nur wenige Zehntel darüber.
wdw_ts 19.04.2008 Am 15.4. entstand über dem Südchinesischen Meer (etwa 250 km westlich der Philippinen) der Tropische Sturm ‚Neoguri‘. Er zog unter Verstärkung nach Nordwesten und wurde am nächsten Tag zum Taifun. ‚Neoguri‘ zog jetzt nach Norden, parallel zur vietnamesischen Küste, aber mehr als 300 km von dieser entfernt. In der Nacht zum 18.4. erreichte ‚Neoguri‘ seine maximale Stärke (knapp 3) und streifte am Tag die Insel Hainan. Am späten Abend ging ‚Neoguri‘ bei Yangjiang (etwa 200 km westlich von Hongkong) mit starken Regenfällen an Land, wo er sich rasch abschwächte.

Gut 600 km westlich der nördlichsten Insel von Vanuatu im Südpazifik entwickelte sich am 18.4. der Tropische Sturm ’27p‘. Dieser behielt seine Stärke (und bekam keinen ‚richtigen‘ Namen) und zog mehr oder weniger nach Südosten, zwischen Vanuatu und Neukaledonien hindurch. Bereits am nächsten Tag schwächte sich ’27p‘ wieder zu einem Tief ab.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.