14 Jul

wdw 11.2. – 17.2.2008

wdw_rain 14.02.2008 Auch in dieser Woche ist es beiderseits der US-amerikanisch-kanadischen Grenze zu ergiebigen Niederschlägen gekommen, diesmal aber im Osten. Los ging es am 13.2. in New York und Umgebung, die Niederschläge weiteten sich aber rasch nach Norden aus. In den USA gab es von Anfang an meist Regen, in Kanada ging es mit Schnee los. Aber auch dort regnete es später. Zwischen New York und Halifax wurden vielfach 24-stündige Summen zwischen 50 und 70 mm gemeldet. Begleitet wurden die Niederschläge von starkem, teils auch stürmischem Wind.
wdw_rain 14.02.2008 Um die ganz heftigen Regenfälle ist Indonesien diesmal herumgekommen. Diese gab es weiter nördlich (Philippinen) und weiter südlich (Australien). Aus beiden Ländern wurden Tagessummen von mehr als 100 mm gemeldet. In Surigao (Nordspitze der Insel Mindanao) fielen innerhalb von 3 Tagen 370 mm, davon rund 170 allein am 12.2., in Guiuan (im Norden der Insel Leyte) waren es am gleichen Tag 216 mm. In Australien wurde zwischen dem 12. und 14.2 der Norden und Osten großflächig beregnet. Mengen 50 mm (innerhalb von 24 Stunden) waren eher wenig, viele Stationen meldeten mehr als 100 mm, einige auch mehr als 150 mm.
wdw_snow 17.02.2008 Ein Wintereinbruch hat in Ost- und Südosteuropa zu flottem Flockentanz geführt. War die Ukraine am 13.2. praktisch schneefrei, so lag am 15.2. dort fast überall eine geschlossene, wenn auch dünne Schneedecke. Am 16.2. schneite es in der Türkei großflächig, so dass sich selbst im Flachland eine mehr als 10 cm hohe Schneedecke bilden konnte.Auch in Süditalien und Griechenland schneite es, selbst von Kreta wurden Schneeschauer gemeldet. Ebenfalls kein alltäglicher Anblick dürfte am 17.2. die ganz in Weiß gehaltene Akropolis gewesen sein. In den Gebirgen Griechenlands und der Türkei lagen die Neuschneehöhen bei mehr als 30 cm.
wdw_cold 17.02.2008 Der erwähnte Wintereinbruch machte sich zuerst in Russland bemerkbar. Am 14.2. lagen die Tiefstwerte der Temperatur i.A. bei -2 bis -5°C, nur auf Nowaja Semlja und in den Küstengebieten der Kara-See war es mit unter -20°C schon deutlich kälter. An diesem Tag wurde es in Russland aber auch kaum noch wärmer und am nächsten Tag lagen die Tiefstwerte schon verbreitet unter -10°C. Am 17.2. sank die Temperatur nahezu überall nördlich des 60. Breitengrades (ausgenommen die westlichsten Gebiete) unter -25°C, im Bereich der Petschora auch unter -40°C. Dort erreichten selbst die Höchsttemperaturen nur -25° bis -30°C.
wdw_ts 17.02.2008 Der Zyklon ‚Hondo‘ bei 21,6 Grad Süd und 86,5 Grad Ost (dort ist weit und breit nur der Indische Ozean) behielt seinen Südkurs bei, schwächte sich am 11.2. aber zum Sturm und einen Tag später zum Tief ab.

Der Zyklon ‚Ivan‘ (etwa 1600 km östlich von Nord-Madagaskar) änderte seinen Kurs auf Nord, kreiselte erneut und zog schließlich in westlicher Richtung weiter. Am 12.2. schwächte er sich wieder zum Sturm ab. Einen Tag später nahm ‚Ivan‘ einen weiteren Anlauf und erreichte am 14.2. abermals Zyklon-Stärke. Außerdem änderte er seinen Kurs auf West-Südwest und zog mit mäßigem Tempo unter anhaltender Verstärkung auf Madagaskar zu. Am 16.2. erreichte ‚Ivan‘ seine maximale Stärke 4. Er schwächte sich nur wenig ab, bevor er am 17.2. bei Fenoarivo Asinanana (260 km nordöstlich der Hauptstadt Antananarivo) an Land ging. Bis zum späten Abend hatte sich ‚Ivan‘ zum Sturm abgeschwächt.

Am 12.2. bildete sich etwa 300 km westlich der nordwest-australischen Küste der Tropische Sturm ‚Nicholas‘. Er zog zunächst sehr langsam nach Osten, änderte am 14.2. seinen Kurs aber auf Südwest. An diesem Tag erreichte er auch Zyklonstärke. ‚Nicholas‘ behielt seinen Kurs mehr oder weniger bei, so dass er langsam unter nur unwesentlicher Verstärkung parallel zur australischen Küste zog.

 

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