13 Jul

wdw 7.1. – 13.1.2008

wdw_hot 11.01.2008 In Mitteleuropa gab es zwei milde Wintertage. Insbesondere der 11.1. erinnerte schon an den Frühling. Die Höchstwerte lagen verbreitet über 10°C, besonders im westlichen und südlichen Mitteleuropa auch deutlich darüber. Dort wurden 13°C – 14°C gemessen. Spitzenreiter waren Bregenz und Luxeuil (westlich von Colmar) mit jeweils 15°C.
wdw_snow 11.01.2008 Einen kalten und gebietsweise außerordentlich schneereichen Januar gibt es derzeit zwischen dem Irak und Afghanistan. Bereits am 6.1. gab es im Iran und Afghanistan kräftige Schneefälle. Noch am nächsten Tag war der Flughafen von Teheran nur mit großer Mühe zu erreichen, aber im Gegensatz zum Vortag war wieder Flugbetrieb möglich, so dass auch die Mannschaft von Hansa Rostock ins Trainingslager zurückkehren konnte. Am 11.1. rieb sich dann die Bevölkerung von Bagdad (und Umgebung) verwundert die Augen – es schneite zum ersten Mal seit Jahrzehnten. Der Schnee blieb aber nur kurzzeitig auch liegen.
wdw_rain 12.01.2008 Das kleine Genua-Tief ‚Henrike‘ brachte Südfrankreich und Norditalien, aber auch der Schweiz und Österreich ergiebige Niederschläge. In Frankreich und Italien lagen die Tagessummen zwischen 30 und 40 mm. Ähnliche Mengen gab es auch in den beiden anderen Ländern, aber Locarno-Monti meldete an zwei Tagen nacheinander eine Menge von 48 mm. Auf dem Großen St. Bernhard wurde eine 24-stündige Summe von 78 mm gemessen. In höheren Lagen fiel dieser Niederschlag als Schnee und erhöhte die Lawinengefahr beträchtlich.
wdw_cold 13.01.2008 Teile der arktischen und subarktischen Gebiete sind ausgesprochen kalt. So sank die Temperatur in Eureka (Nordost-Kanada) am 8.1. auf -49,6°C, viel kälter wird es dort nicht. In Alaska meldeten viele Stationen Temperaturwerte, die etwa 10° unter den mittleren Werten liegen, in Nome und Bethel (im Südwesten) war die Abweichung noch größer. In Nome wurden am Tag etwa -20°C und in der Nacht um -30°C gemessen. Gleichzeitig waren einige Gebiete aber auch zu warm: So meldete Dawson am Yukon (Kanada) ähnliche Temperaturen wie Nome – damit ist es dort aber etwa 5° zu warm.
wdw_ts 11.01.2008 Am 10.1. bildete sich gut 300 km süd-südwestlich der Fidschi-Inseln der Tropische Sturm ‚Elisa‘. Der Sturm zog zuerst nach Süden, drehte dann aber unter leichter Verstärkung mehr auf Südsüdost. Am 11.1. befand sich ‚Elisa‘ auf Südostkurs, schwächte sich aber im Lauf des Tages zu einem Tief ab.

 

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