17 Jun

wdw 29.10. – 4.11.2007

wdw_rain 31.10.2007 Anfang der Woche zog eine Kaltfront von der Campeche-Bucht über den mexikanischen Bundesstaat Tabasco hinweg und brachte dort, aber auch im angrenzenden Bergland von Chiapas anhaltenden und teilweise sehr heftigen Regen. Aus Villahermosa (Tabasco) liegt vom 31.10. eine Meldung über 63 mm innerhalb von 6 Stunden vor – leider fehlen die vorherigen Tage. Der auch im Bergland kräftige Regen (Comitan im Bundesstaat Chiapas meldete einen Tag zuvor eine Tagessumme von 245 mm) sorgte für ein rasches Überlaufen der Flüsse und Bäche, so dass ein Großteil von Tabasco überflutet wurde.
wdw_storm 01.11.2007 Ein kleines Sturmtief hat für windiges Wetter im mittleren Norwegen, auf Jan Mayen und Spitzbergen gesorgt. In diesen Gebieten wurden am 31.10. und 1.11. verbreitet Sturmböen der Stärke 10, aber auch der Stärke 11 registriert. Die Station Nordöyan Fyr (ca. 120 km nördlich von Trondheim an der Küste) meldete an beiden Tagen sogar eine Orkanbö der Stärke 12.
wdw_hot 04.11.2007 Es geht zwar in der Antarktis auf den Sommer zu, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt sind an der Georg-von-Neumayer-Station Anfang November jedoch schon seit 20 Jahren nicht mehr aufgetreten. Am Abend stieg die Temperatur von etwa -8°C auf -1°C an und erreichte am 4.11. dann -0,6°C. Die Sonne ließ sich allerdings nicht sehen.
wdw_rain 04.11.2007 Die Station Watarrka in den Northern Territories von Australien (130 km nordöstlich von Ayers Rock) existiert erst seit 1990, aber der diesjährige November geht wird in nächster Zeit dort immer wieder genannt werden. An den ersten beiden Novembertagen fielen knapp 107 mm, am nächsten Tag kamen nochmal rund 19 mm hinzu. Der alte Rekordwert für November lag bei 120 mm, wurde also bereits übertroffen (es regnet dort auch noch weiter). Der 4.11. war zwar fast trocken, erreichte aber nur noch einen Höchstwert von 17,0°C, das ist das niedrigste Novembermaximum bislang. Anfang der Woche wurden dort noch 38°C gemessen.
wdw_ts 04.11.2007 Der Tropische Sturm ‚Noel‘ in der Karibik behielt seinen nordwestlichen Kurs zunächst bei. Am 29 29.10. überquerte er erst Haiti und erreichte noch am gleichen Tag Kuba. ‚Noel‘ bewegte sich eher langsam, änderte seinen Kurs am 30.10. zeitweise auf West und drehte erst am nächsten Tag nach Norden ab – um anschließend die Bahamas heimzusuchen. Der Wind war in allen drei Ländern das kleinere Übel, aber der heftige und in Kuba auch anhaltende Niederschlag löste Erdrutsche und schwere Überschwemmungen aus. Erst über den Bahamas begann ‚Noel‘ sich wesentlich zu verstärken und verließ am 1.11. die Inseln als Hurrikan. Damit war aber noch nicht Schluss: Bei seinem Zug nach Nordosten wandelte ‚Noel‘ sich in ein Orkantief der mittleren Breiten um und ging als Solches erst in Nova Scotia (Kanada) an Land – standesgemäß mit Orkanböen und heftigen Niederschlägen.
Der Tropische Sturm ’05a‘ im nördlichen Indischen Ozean schlug am 29.10. einen west-nordwestlichen Kurs ein, verstärkte sich aber nur wenig. Am 30.10. hatte er den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht und schwächte sich am 1.11. zum Tief ab.
Am 3.11. bildete sich gut 500 km östlich der philippinischen Insel Luzon der Tropische Sturm ‚Peipah‘. Dieser zog nach Westen und verstärkte sich am 4.11. zum Taifun – kurz bevor er die Küste von Luzon erreichte. Auch über Land behielt ‚Peipah‘ sowohl seine Richtung als auch seine Stärke bei.

 

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