17 Jun

wdw 24.9. – 30.9.2007

wdw_rain 26.09.2007 Nach einigen relativ trockenen Wochen regnet es im Pazifik zwischen Vanuatu und Samoa wieder stärker. Seit dem 24.9. gab es mehrfach Meldungen über 24-stündige Regenmengen zwischen 50 und 100 mm, teilweise auch darüber wie in Pago Pago (Samoa) mit 115 mm. Auf den Fiji-Inseln war der Niederschlag sogar mit einem deutlichen Temperaturrückgang verbunden.
wdw_storm 26.09.2007 Der kleine Ort Grant Town im Norden des US-Bundesstaates West Virginia wurde von einem kleinen, aber heftigen Sturm getroffen. Der Wind erreichte in Böen bis zu 130 km/h und damit vollen Orkan. Außerdem kam es zu schwerem Hagelschlag, bei dem die Körner Golfballgröße erreicht haben. Zeitweise lag die Hagelschicht 20 cm hoch.
wdw_rain 28.09.2007 Einen Tag vor dem 100. Geburtstag des Gründers der ‚Berliner Wetterkarte‘ (R. Scherhag) wurde ein ganz alter Niederschlagsrekord der Berlin-Dahlemer Reihe gebrochen: 3 Monate vor Jahresende wurde der bislang höchste Jahresniederschlag von etwas mehr als 800 mm bereits übertroffen. Das mag Leuten, die in Hamburg oder im Alpenvorland wohnen, sehr wenig erscheinen, aber im Schnitt fallen hier auch nur knapp 600 mm. Andere Stationen dürften in diesem Jahr ebenfalls neue Rekorde vermelden, denn in dieser Woche gab es ein zur Zeit häufiges Ereignis: ergiebiger Niederschlag (teilweise mit Gewittern und Sturmböen) in Mitteleuropa. Betroffen war ein Gebiet zwischen der Adria und Belgien. In Italien setzte der Niederschlag bereits am 25.9. ein und breitete sich dann nach Osten und Norden aus. Dabei gab es zahlreiche Meldungen über 24-stündige Mengen zwischen 50 und 80 mm, teilweise fielen auch mehr als 100 mm (z.B. Brocken, Venedig). Aus der Eifel, dem Harz und aus Hessen wurden erhebliche Überschwemmungen gemeldet, am Fluss Innerste (Landkreis Hildesheim) brachen Deiche. Erst am 30.9. hörten die Niederschläge weitgehend auf.
wdw_ts 30.09.2007 Der Tropische Sturm ‚Francisco‘ östlich der chinesischen Insel Hainan Dao erreichte diese Insel am 24.9. und überquerte sie im Norden in westlicher Richtung. Dabei schwächte ‚Francisco‘ sich noch am gleichen Tag zum Tief ab.
Etwa 350 km östlich der vietnamesischen Stadt Quang Ngai bildete sich am 30.9. der Tropische Sturm ‚Lekima‘. Der Sturm zog erst einmal nach Westen und verstärkte sich dabei etwas.
Der (Sub-)Tropischen Sturm ‚Jerry‘ zwischen den Azoren und den Bermuda-Inseln konnte sich nicht weiterentwickeln und wurde bereits am 24.9. nur noch als Tief geführt.
Ebenfalls mitten auf dem Atlantik, aber weit südlicher als ‚Jerry‘ bildete sich am 25.9. der Tropische Sturm ‚Karen‘. Dieser schlug einen nordwestlichen Kurs ein, verstärkte sich aber nicht wesentlich. Bereits am 26.9. setzte schon wieder Abschwächung ein und seit dem 29.9. wurde ‚Karen‘ nicht mehr als Sturm geführt.
Nur etwa 150 km von der mexikanischen Küstenstadt Nautla entfernt entstand am 27.9. in der Campeche-Bai der Tropische Sturm ‚Lorenzo‘. Er verstärkte sich rasch zum Hurrikan und zog nach Westen auf Nautla zu, das er noch am gleichen Tag erreichte. An Land schwächte sich ‚Lorenzo‘ zwar rasch ab, brachte aber sehr ergiebigen Regen mit.
Weinig westlich der Kapverdischen Inseln bildete sich am 29.9. kurzzeitig der Tropische Sturm ‚Melissa‘, der sich jedoch nicht weiter entwickelte und bereits am nächsten Tag nur noch als Tief geführt wurde.
Mehr als 800 km von der mexikanischen Pazifikküste entfernt (südlich der Revillagigedo-Inseln) entstand am 29.9. der Tropische Sturm ‚Juliette‘. Dieser zog mehr oder weniger nach Nord-Nordwest und verstärkte sich dabei nur wenig.

 

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