17 Jun

wdw 24.12. – 30.12.2007

wdw_cloud 24.12.2007 Allzu abwechslungsreich ist das Wetter auf den Weihnachtsinseln im Pazifik nicht, von daher haben sowohl der Höchstwert (27,9°C) als auch der Tiefstwert (22,2°C) den Mittelwert von 1972-2006 nur haarscharf verfehlt. Diese netten Temperaturen waren übrigens nur zusammen mit einer Relativen Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 % zu haben – auch das ist normal. Der Wind mit einer Stärke von 1 – 2 (von einer Bö der Stärke 4 abgesehen) war allerdings schwächer als sonst. Dafür waren die Wolken dichter als üblich – es war stark bewölkt bis bedeckt und es gab etwas Regen (3,8 mm).
wdw_sun 24.12.2007 Ganz anders sah es in der Antarktis aus. An der Station Georg-von-Neumayer schien den ganzen Tag die Sonne (also 24 Stunden lang), nur wenige Wolken schmückten den Himmel. Dafür war es mit Temperaturwerten zwischen -3,9° und -9,5°C ziemlich frisch. Empfehlenswert war auch ein windgeschütztes Plätzchen, da der Wind an diesem Tag mindestens 19 km/h (Stärke 3 – 4) erreichte. Die meiste Zeit des Tages wurden aber höhere Geschwindigkeiten bis zu 37 km/h (Stärke 5 – 6) registriert.
wdw_rain 29.12.2007 Zwischen Vietnam und den Philippinen im Norden sowie Australien im Süden hat es erneut sehr heftig geregnet. Aus dem gesamten Gebiet gab es täglich Meldungen von 50 – 100 mm innerhalb von 24 Stunden; auf der indonesischen Insel Java reichte das nach den schon seit längerem auftretenden heftigen Regenfällen für schwere Erdrutsche. Zu Überschwemmungen und vielleicht auch Erdrutschen kam es aber vermutlich auch dort, wo mehr als 200 mm am Tag registriert wurden wie z.B. in Casiguran (Philippinen, 214 mm), Truong Sa (Vietnam, 278 mm) oder South Johnstone (Australien, 290 mm). An der zuletzt genannten Station war das die höchste Tagesmenge, die seit Bestehen der Station (seit 1920) gemessen wurde.
wdw_ts 30.12.2007 Am 28.12. bildete sich vor der nordwestaustralischen Küste, etwa 500 km von Port Hedland entfernt, der Tropische Sturm ‚Melanie‘. Dieser zog unter Verstärkung zunächst nach Süd-Südwest, seit dem 29.12. dann nach West-Südwest. Diesen Kurs, mit dem sich ‚Melanie‘ nicht weiter der Küste näherte, behielt der Sturm auch am nächsten Tag bei, schwächte sich aber langsam wieder ab.

 

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