17 Jun

wdw 17.12. – 23.12.2007

wdw_cold 20.12.2007 In Nordost-Russland inklusive Nordwest-Sibirien ist es rasch sehr kalt geworden. Am 18.12. wurden zwischen den Flüssen Petschora und Ob noch Tiefstwerte zwischen -2°C (Stadt Petschora) und -12°C (Salehard am Ob) gemessen. Zwei Tage später lagen sie zwischen -35°C und -43°C (wiederum in Salehard).
wdw_rain 21.12.2007 Einen nassen Dezember vermeldet in diesem Jahr das australische St. George (knapp 500 km westlich von Brisbane). Allein am 21.12. wurden am Flughafen 82 mm Regen registriert, im gesamten Monat sind bis einschließlich 23.12. an 18 Tagen schon 213 mm Regen gefallen. Eine lange Klimareihe liegt nur für eine benachbarte (und nicht mehr betriebene) Station vor. Dort wurde vor mehr als 100 Jahren die höchste Dezembersumme mit rund 170 mm gemessen – davon fielen 107 mm an einem Tag.
wdw_sun 21.12.2007 Das kräftige Hoch ‚Bernhilde‘ bestimmte auch in dieser Woche das Wetter in Mitteleuropa. In der Nordhälfte Deutschlands bedeutete das, dass weite Gebiete unter einer dichten Hochnebeldecke lagen. Wie bei winterlichen Inversionswetterlagen üblich tut sich ohne Wind auch nicht viel, wer Hochnebel nicht mag, muss sich schon den nächsten Berg suchen. So konnte in höheren Lagen strahlender Sonnenschein bewundert werden. In Braunlage in gut 600 m Höhe stieg die Temperatur am 21.12. auf 11°C an – im 240 m hoch gelegenen Wernigerode auf der anderen Seite des Brockens herrschte dagegen Dauerfrost. Oberhalb der Inversion war es auch sehr trocken und in Braunlage konnte die Relative Luftfeuchtigkeit bis auf 14% sinken.
wdw_rain 22.12.2007 Kräftige Niederschläge hat es auch im Südwesten der USA zwischen Louisiana und Georgia gegeben. Dabei gab es auch Meldungen von mehr als 70 mm innerhalb von 24 Stunden. Besonders kräftig regnete es in Savannah an der Küste von Georgia. Dort wurde am 22.12. um 13 Uhr MEZ eine 12-stündige Summe von 70 mm gemeldet, am 21.12. um 19 Uhr MEZ wurde die gleiche Summe gemeldet – diesmal aber für nur 6 Stunden. Am gleichen Tag um 13 Uhr MEZ wurden sogar 108 mm registriert – ebenfalls in nur 6 Stunden.
wdw_ts 21.12.2007 Der Tropische Sturm ‚Celina‘ zog mit Südwest-Kurs am 17.12. knapp an der Rodrigues-Insel (östlich von Mauritius) vorbei und schwächte sich am nächsten Tag zu einem Tief ab.
Am 18.12. bildete sich bei 13,5 Grad Süd und 84,8 Grad Ost (süd-südöstlich von Sri Lanka, aber mehrere 1000 km entfernt) der Tropische Sturm ‚Dama‘. Dieser zog unter Verstärkung nach West-Südwest, änderte am 20.12. seinen Kurs aber auf Süd-Südost. Am 21.12. drehte ‚Dama‘ nach Ost-Südost und schwächte sich schließlich zum Tief ab.

 

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