17 Jun

wdw 16.7. – 22.7.2007

wdw_hot 16.07.2007 Am nordwestlichen Rand eines Hochs über Rumänien wurde am 16.7. sehr heiße Luft nach Deutschland geführt und sorgte dort für den Höhepunkt der Hitzewelle. Die Höchstwerte der Temperatur bewegten sich meist zwischen 30° und 35°C, an den Küsten war es etwas kühler. Der Schwerpunkt der Hitze lag im Nordosten, wo meist nur wenig an den absoluten Rekordwerten für Juli fehlte. Am östlichen Berliner Stadtrand und in Coschen (Niederlausitz) wurden fast 39°C erreicht, in Baruth und Doberlug (beide südlich von Berlin) sowie in Magdeburg waren es etwas mehr als 38°C.
wdw_cold 19.07.2007 In der australischen Kleinstadt Bourke (780 km nordwestlich von Sydney) und Umgebung ist es kalt geworden. In Bourke selbst lagen die Maxima in der Woche zwar um 15°C, aber nachts gab es meist Frost. Am Morgen des 19.7. sank die Temperatur am Flughafen bis -3,5°C. Für diese Gegend ist das extrem niedrig. Für den Flughafen selber liegt leider keine länger zurückreichende Datenreihe vor. Eine (mittlerweile geschlossene) Station mehr in der Stadt hatte 1918 mal -3,3°C erreicht.
wdw_hot 22.07.2007 Vom östlichen Mitteleuropa bis zur Türkei wurde es in der zweiten Wochenhälfte sehr heiß. Verbreitet wurden Temperatur-Höchstwerte von 40°C und mehr gemessen. Auch für diesen Teil Europas sind das extrem hohe Werte. In Ungarn und Rumänien wurden damit möglicherweise alte Temperaturrekorde gebrochen. Zumindest für den Zeitraum 1961 – 90 liegen die absoluten Höchstwerte teilweise deutlich unter den in dieser Woche gemessenen Werten, so wie in Budapest (40,7°C am 20.7.) oder Galati in Rumänien (40,1°C am 22.7.).
wdw_thu 22.07.2007 In West- und Mitteleuropa hat es wieder einmal heftig geregnet. Angefangen hat es am 20.7. in England und Wales. Besonders betroffen war die Region südwestlich von Birmingham, wo mehr als 100 mm innerhalb von 24 Stunden gemessen wurden. Am 21.7. waren dann die Schweiz und Süddeutschland mit Gewittern und schweren Sturmböen an der Reihe. In wenigen Stunden fielen mehr als 50 mm. Hagelschlag in Baden-Württemberg und Bayern sorgte für Straßenblockaden. In Oberfranken kam es zu schweren Überschwemmungen, einige Gemeinden hatten mehr als 1 m hohes Wasser in den Straßen. In der Nacht breiteten sich die Regenfälle bis Brandenburg aus, wo mehrere Stationen einen 6-stündigen Niederschlag von mehr als 40 mm meldeten. Spitzenreiter dabei war Wiesenburg (südwestlich von Berlin) mit 62 mm.
wdw_ts 18.07.2007 Der Tropische Sturm ‚Cosme‘ im Pazifik zog zunächst nach West-Nordwest und verstärkte sich am 16.7. zum Hurrikan. ‚Cosme‘ schwächte sich jedoch am nächsten Tag schon wieder zum Sturm ab und änderte seinen Kurs auf West. Am 18.7. wurde ‚Cosme‘ dann nur noch als Tief geführt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.